Partyfotos keine gute Wahl

Friedrich Vöhringer (vorne links) hat jede Menge Praxistipps. Bild: hfz

Weil es langsam in die "heiße Phase" des Bewerbens geht, hat die Klasse 8a der Krötensee-Mittelschule sich dazu entschlossen, bei einem speziellen Training mitzumachen.

Dazu kam der Ausbildungsleiter der Bayernwerk AG für Ostbayern, Fritz Vöhringer, an die Krötensee-Mittelschule. Als Verstärkung hatte er Sophia Warwas mitgebracht, die im 3. Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der Bayernwerk AG ist.

Eine erfolgreiche Bewerbung gliedert sich in verschiedene Abschnitte. Wir haben eine Checkliste erstellt.

Auswahl des Berufs und der Firma

Nutze alle Informationsquellen, also Eltern, Verwandte, Freunde, das Berufsinformationszentrum, Ausbildungsmessen, Anzeigen, Internet und Praktika.

Wie und wo muss ich mich bewerben? Immer mehr Firmen wollen nur noch eine Online-Bewerbung.

Wann ist Bewerbungsschluss?

Kann ich die Firma als Azubi auch jeden Tag gut erreichen?

Wo ist die Berufsschule?

Die Bewerbungsmappe

Deckblatt: Hier sollte ein Foto des Bewerbers eingefügt sein. Entweder eingescannt oder im Original. Dann bitte mit einer Heftklammer befestigen und auf der Rückseite mit dem Namen versehen. Wichtig: kein Foto vom Strand oder einer Party nehmen.

Bewerbungsanschreiben: Beim Absender nicht die Mail-Adresse vergessen. Hier sollte man zwei bis drei gute persönliche Eigenschaften angeben. Unterschrift und Anlagen nicht vergessen. Unbedingt klären: Wohin genau muss ich die Bewerbung schicken?

Lebenslauf: Tabellarisch, falls nicht anders gefordert. Unterschrift nicht vergessen.

Vorstellungsgespräch: Teilnahmezusage geben; Schule informieren beziehungsweise abmelden; Anreise checken; passende Kleidung überlegen; Einladung mitbringen.

Auf zum Rollenspiel

Am meisten Spaß hatten wir beim anschließenden Rollenspiel. Erst führte uns Fritz Vöhringer vor, wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch nicht präsentieren soll. Es kommt beispielsweise nicht gut an, wenn man sich in den Stuhl lümmelt, flapsige Jugendsprache verwendet oder zu sehr von sich überzeugt ist.

Anschließend stellte sich ein Schüler zur Verfügung, der als Bewerber bei Frau Warwas zum Vorstellungsgespräch erscheint. Er machte seine Sache gut, auch wenn er zugab, mächtig aufgeregt gewesen zu sein. Aber das sei völlig normal, beruhigte ihn Warwas.

Jetzt fühlen wir uns für die anstehenden Bewerbungen gut vorbereitet. Wir brauchen nur noch gute Angebote für Ausbildungsplätze.

Klasse 8a der Krötensee-MittelschuleSulzbach-Rosenberg
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