Pfarrei St. Marien feiert das Patrozinium ihrer Kirche
Auf Maria schauen

Dekan Walter Hellauer segnete am Ende des Feiertagsgottesdiensts die Kräuterbuschen. Bild: thl

Ein würziger Duft erfüllte die Pfarrkirche, als Dekan Walter Hellauer am Ende der Festmesse zu Mariä Himmelfahrt mit dem Dank und Lobpreis Gottes die Kräuter segnete.

"Mariä Aufnahme in den Himmel", das Patronatsfest der Stadtpfarrkirche, nimmt eine besondere Stellung im Leben der Pfarrei St. Marien ein. Den Festgottesdienst feierten viele Gläubige mit und ließen ihre Kräuterbuschen segnen. Zelebranten waren Dekan Walter Hellauer und Pater Ignatius.

Jegliches Gefühl weg


"Wie viel ist der Mensch wert? Wirklich nur so viel, wie man täglich an Gewalt, Terror, Verfolgung in den Medien mit Schrecken und Grauen zu sehen und hören bekommt? Mir scheint, dass jegliches Gefühl für Wert und Würde des Menschen verloren gegangen ist", leitete Hellauer seine Predigt ein.

Christen feierten das Hochfest der Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit. Die Mutter Gottes habe die Vollendung, die himmlische Herrlichkeit, bereits erreicht. "Auch wir haben einen Platz bei Gott, auch uns hat er eine ewige Wohnung bereitet. Wenn wir auf Maria schauen, sehen wir, was Gott mit uns Menschen vorhat, wie großartig er uns alle beschenken will", betonte der Dekan. "Wenn für Gott jeder Mensch so einen unendlichen Wert hat, dann ist auch für uns jeder Mensch wertvoll."

Brillant gebracht


Zur Aufführung kam die "Messa di San Giuseppe" von Johann Ernst Eberlin aus der Barockzeit. Die Bamberger Sopranistin Christina Röckelein, Ulrike Straub, Waldemar Darsch (Violinen) und Dekanatskirchenmusiker Steffen Kordmann an der Orgel brachten sie brillant dar.

Buschen verkauft


Dank galt der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), die auch dieses Mal die Kräuterbuschen gebunden hatte und sie vor der Kirche zum Kauf anbot. Anschließend galt allen Gläubigen die Einladung zum Patroziniumsempfang auf dem Pfarrplatz.
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