Projekttage am Beruflichen Schulzentrum – Blick auf individuelle Emotionen gerichtet
Verborgene Talente zutage gefördert

Unter Anleitung von Michaela Peter (Zweite von links) wurden die Schüler an den beiden Projekttagen kreativ tätig. Bild: bba

Auf Spurensuche nach den eigenen Talenten begaben sich die Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz an zwei Projekttagen im Beruflichen Schulzentrum (BSZ): Mit Michaela Peter vom Kunstkombinat in Amberg wurde als Projektleitung eine außergewöhnliche Referentin gewonnen, die sensibel und mit viel Kreativität die jungen Leute motivierte. Bettina Bauer und Wolfgang Lorenz begrüßten die Kunsttherapeutin und bedankten sich beim Landkreis Amberg-Sulzbach und dem Kreisjugendamt, die durch ihre Unterstützung diese ganz besonderen Schultage ermöglicht hatten.

"Als Kind bastelt man eigentlich ganz gerne. Aber mit zunehmender Lebenserfahrung und den Anforderungen der Gesellschaft gehen diese und andere kreative Möglichkeiten, Fähigkeiten und Ressourcen oft schnell verloren." Peter zeigte einige Beispiele, was Menschen auf diesen Sektoren "drauf haben" und ermunterte die Teilnehmer, sich auf diese besonderen Stunden einzulassen.

Sie selbst habe früher als Krankenschwester gearbeitet und dann entdeckt, dass ihr ein künstlerisches Ausleben viel mehr Lebensfreude vermitteln würde: "Man muss es einfach versuchen" und in der Tat fanden sich in der JoA-Klasse einige, bisher verborgene Talente, die im normalen Unterricht nicht entdeckt werden können. Den Startschuss gab die Künstlerin mit einem Blick auf die individuellen Emotionen, die durch gewisse Lebensumstände wie Schwangerschaft oder Umzug in einen besonderen Fokus gelangen würden. Unsere Wahrnehmung bestimmten unser Denken und gerade diese Wahrnehmung könne der Mensch trainieren, wenn er es möchte und ihm auch die Möglichkeit dazu gegeben würde. Eben diese Wahrnehmungen zeigten auch Wege nach der Prämisse "Wo soll es hingehen in meinem Leben?" auf.

Die jungen Leute bekamen nun den Auftrag, sich etwas auszudenken, was nicht unbedingt realistisch sei, und mit Hilfe von Bildmaterial aus Materie Wirklichkeit entstehen zu lassen. Mit Blaupausen machten sich die Jungs und Mädels an Überlegungen rund um die Fragen "Was macht mich wirklich zufrieden?", "Was erhoffe ich mir beruflich?" und "Wie kann ich mich in diese Welt einbringen?".
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.