Reise nach Nordindien
20000 Euro für Tibet-Flüchtlinge

Treffen mit einem lebenden Buddha: Im Gyuto-Kloster empfing der 17. Karmapa - einer der höchsten Lamas der Tibeter (Mitte) - die Besucher (von links) Peter Gradl, Lama Tendar, Simone Gradl und Dorla Lunkang.
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
20.05.2016
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Hilfe für Bedürftige steht für Simone und Peter Gradl vom Verein "Licht für Tibet" an erster Stelle. Deshalb führte sie ihr Weg zum wiederholten Mal nach Nordindien, wo sie in enger Zusammenarbeit mit dem in der Herzogstadt bestens bekannten buddhistischen Mönch Lama Tendar rund 70 Patenschaften in Rewalsar und Umgebung pflegen.

Bei ihrem jüngsten Aufenthalt am Subkontinent hatten sie 20 000 Euro Spendengelder und Vitaminpräparate zur Versorgung der Hilfsbedürftigen im Gepäck. Das Geld wird aktuell für die schulische Bildung der Flüchtlingskinder und die medizinische Versorgung von buddhistischen Nonnen, die in Höhlen leben, verwendet.

Großen Wert legen die Vereinsvertreter auf die persönlichen Kontakte, um den Weg der vielfältigen Hilfe direkt verfolgen zu können. Unwahrscheinlich berührt waren die Oberpfälzer aufs Neue von der herzlichen Aufnahme und der tiefen Dankbarkeit der Flüchtlinge.

Wie immer sorgte Lama Tendar auch für ein kulturelles Beiprogramm, das den Besuchern Land und Leute sowie die facettenreichen buddhistischen Traditionen nahebrachte. Tief beeindruckt war die Gruppe schließlich als bekannt wurde, dass ihr der 17. Karmapa - Oberhaupt und höchster Lama der Karma-Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus - eine Audienz im Gyuto-Kloster bei Dharamsala gestattet.

In unmittelbarer Nähe erlebten die Gäste die beeindruckende Persönlichkeit des großen Lehrers, der als Reinkarnation des "Buddhas des Mitgefühls" gilt.
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