Rosenberger Dorfweihnacht zum dritten Mal
Das Dorf lebt doch

Der Besucherstrom wollte vor allem am Sonntag nicht abreißen. Bild: rlö

Zwei stimmungsvolle Adventstage im "Dorf", an denen sich das Rosenberger "Wir-Gefühl" von seiner besten Seite zeigte: Vor allem am Sonntag erlebte die Dorfweihnacht am zentralen Kirwafestplatz streckenweise einen Massenansturm.

Aber dank erweiterter Festzone gab es kein Drängeln und Schieben, der gemütliche Charakter, den die Gäste dieser Veranstaltung so lieben, blieb gewahrt.

Und was diese Dorfweihnacht noch auszeichnet, ist das Angebot, in dem sich kaum Dutzendware findet, dafür umso liebevoller gestaltete Basteleien, Holzarbeiten, künstlerisch gestalteten Schmuck, hausgemachte Spezialitäten, von Privatleuten hergestellt, feine Schreibkunst, Floristik und Bienenprodukte aus biologischer Erzeugung.

Neben ansässigen Geschäften waren es überwiegend Vereine, die sich ums leibliche Wohl der Besucher annahmen. So blieb kaum ein Wunsch offen. Relativ milde Temperaturen und Sonnenschein taten ein übriges, um den Bummel durch die Dorfweihnacht zum ungetrübten Genuss werden zu lassen. Auf der Kulturbühne hatten am Sonntagnachmittag zunächst die Kleinen vom Kindergarten Herz Jesu das Vortrittsrecht. Klar, dass bei den Gedichten und Liedern der Hit von der "Weihnachtsbäckerei" nicht fehlen durfte.

Seit Anbeginn


Im Anschluss verdeutlichten Instrumental- und Gesangsgruppen des Musik- und Kulturzentrums (MuK) die enorme Bandbreite und solide Qualität der Musikerziehung und -bildung an dieser Rosenberger Musikschule. Das MuK stellt - übrigens seit Anbeginn bei der Dorfweihnacht - das ton- und beleuchtungstechnische Bühnenequipment samt durchgängiger Betreuung an beiden Tagen kostenlos zur Verfügung. Auch dies ist wohl dem Gemeinschaftsgeist geschuldet, der sich in diesem Stadtteil immer wieder bewährt.

Am Ende Zugabe-Rufe


Als St. Nikolaus Bäckermeister Wolfgang Fischer seine Runden gedreht und kleine Besucher mit Süßigkeiten bedacht hatte, machte sich mit zunehmender Dämmerung Glühweinstimmung breit. Viel Applaus gab es noch für die Mittelalter- und Renaissance-Tänze der Gruppe Laetissime Saltemus, und die Feuerkünstler von Ardere Lilium setzten mit einer eindrucksvollen Show den buchstäblich fulminanten Schlusspunkt hinter die 3. Rosenberger Dorfweihnacht. Die Zugabe-Rufe durfte man ruhig auf die Veranstaltung insgesamt beziehen: So wird es auch in zwölf Monaten wiederum Weihnachtszauber geben zwischen Schlossberg und Hüttenkulisse.
Weitere Beiträge zu den Themen: Rosenberg (74)Dorfweihnacht (14)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.