Rosenmüller liest im Capitol
Regisseur fühlt sich in der Region wohl

Marcus H. Rosenmüller beim Dreh in Kastl, als er am Film "Wer's glaubt, wird selig" arbeitete. Wer am Donnerstag, 27. November, um 19.30 Uhr zu seiner Lesung im Capitol in Sulzbach-Rosenberg kommt, lernt die poetische Seite des in München lebenden Regisseurs kennen. Archivbild: Huber
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Sulzbach-Rosenberg
26.10.2016
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Für Regisseur Marcus H. Rosenmüller ist die Oberpfalz wahrlich keine große Unbekannte. Er scheint sich hier, besonders in der Region Amberg-Sulzbach, sogar so richtig wohlzufühlen. Denn hier hat er an einigen Orten schon gedreht, auf dem Areal der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg sowie in Amberg, Kastl und Hohenburg für seinen Film "Wer's glaubt, wird selig", der ein Kassenschlager wurde.

Am Donnerstag, 27. November, um 19.30 Uhr ist Rosenmüller im Capitol in Sulzbach-Rosenberg zu Gast, ausnahmsweise mal nicht mit der Filmkamera im Gepäck. Er liest "Samuel Knotterbeck: Alte und neue Verse aus Olgas Bar". Wie er zur Lyrik kam, verrät er im Interview. Aber nicht nur das.


Was gefällt Ihnen in unserer Gegend so gut, dass Sie regelmäßig kommen?

Marcus H. Rosenmüller: Weil's eine schöne Gegend ist, und die Leute hier so nett sind, so sympathisch. Und wir haben ja eine unserer Hauptdarstellerinnen von euch aus der Oberpfalz ausgeliehen: Anna Maria Sturm.

Was ist Ihnen von Ihren Dreharbeiten hier besonders in Erinnerung geblieben?

Da gibt es tatsächlich etwas, an das ich mich immer gerne erinnere: Wie unkompliziert alles war, wie unbürokratisch. Wir sind bei den Dreharbeiten super unterstützt worden. Wenn man für einen Dreh in München eine Straße gesperrt haben will, ist das einigermaßen kompliziert. Aber bei euch war eine große Bereitschaft da, uns entgegenzukommen.

Und die Statisten aus der Region, die mitgewirkt haben, haben ihre Sache richtig bärig gemacht. Ich habe nur die besten Erinnerungen daran. Bei Drehs reden wir auch gerne von dieser Zeit. Und wenn wir einen neuen Film machen und auf der Suche nach neuen Motiven sind, fragen wir uns immer, ob das in die Region passen könnte. Das ist jetzt wirklich nicht übertrieben und nicht gelogen.

Am Donnerstag sind Sie bei einer Lesung im Capitol - worum geht's?

Ich lese Gedichte von mir. Gedichte waren schon immer meine große Leidenschaft, von klein auf. Über Gedichte bin ich zur Bühne gekommen, über die Bühne dann zum Film. Ich habe schon in der Schule Gedichte geschrieben, in der fünften Klasse habe ich angefangen. Heinz Erhard war mein Vorbild. Natürlich hatte ich auch den Drang, das von mir Verfasste auch immer vorzutragen. Das war zwar nicht immer von Erfolg gekrönt, aber der Wille war da.
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