Schlackenberg das Ziel der Feuerhof-Siedler
Graue Halde mutiert zum grünen Hügel

Der "Monte Schlacko" gehört zu Rosenberg wie sein Gegenüber, der Schlossberg. Als Zeugnis und Hinterlassenschaft erinnert er an die fast 150-jährige Eisenerzeugung in der Maxhütte. Die Siedlergemeinschaft Feuerhof brach jetzt zu einer Besichtigung des 55 Meter hohen Schlackenbergs auf. Vorab erfuhren die Teilnehmer von Baudienststellenleiter Uwe Eger von der Regierung der Oberpfalz einige Fakten über das größte Altlastensanierungsprojekt Bayerns, das 2005 anlief und 2012 zu Ende ging. Die Gesamtkosten lagen bei rund 54 Millionen Euro. Eigentümer ist der Freistaat Bayern. Dem früheren Anteilseigener der Maxhütte fiel der Schlackenberg quasi in den Schoß, als er nach der zweiten Insolvenz der Hütte für "herrenlos" erklärt wurde. 1893 hatte die Ablagerung der Abfälle aus der Eisenverhüttung an dieser Stelle begonnen. Eine Sanierung und Sicherung des Geländes war unumgänglich. Das Aussehen der Deponie hat sich inzwischen grundlegend geändert. So mutierte die einstige graue Halde zum grünen Hügel mit drei Erhebungen. Als spätere Nutzung sind sanfter Tourismus, also Spaziergänge und Wanderungen, oder auch Veranstaltungen in bestimmten Bereichen vorgesehen. Die "25 Feierhiferer Bergsteiger" wurden nach einem gut halbstündigen Anstieg mit einem gigantischen Rundblick über Rosenberg und Umgebung belohnt. Baudienststellenleiter Uwe Eger (rechts) erläuterte auch die Funktionsweise der Ölabscheider-Brunnen auf dem Schlackenberg. Bild: ksa

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