Schwerpunktaktion zu Handyverbot und Gurtpflicht
Polizei hat den Fahrer stets im Blick

Handy am Steuer während der Fahrt: Das kann teuer werden und gibt auch Flensburg-Punkte. Bild: Gebhardt

"Bayern mobil - Sicher ans Ziel" heißt das Verkehrssicherheitsprogramm, und die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg steuerte eine Schwerpunktkontrollaktion zu den Themen Gurtanlegepflicht und Handyverbot am Steuer bei.

Dazu hatten die Beamten mehrere Tage im fließenden Verkehr gezielt ihr Augenmerk auf die Kraftfahrer gerichtet, die sich offensichtlich nicht an die Vorschriften hielten. Das Fazit fasst die Inspektionsleiterin Polizeihauptkommissarin Stefanie Püttner zusammen: "Während sich das Anlegen des Sicherheitsgurtes sowie die ordnungsgemäße Sicherung von Kindern weitgehend etabliert haben, nicht zuletzt auch durch neuartige optische und akustische Warner, zeichnet die Realität bei der Benutzung von Mobiltelefonen leider ein anderes Bild!"

So musste im Überprüfungszeitraum nur ein einziger Fahrer wegen Nichtanlegens des Gurtes beanstandet werden, während gleich fünf gegen das Handybenutzungsverbot verstießen. "Hält man sich vor Augen, welches Gefährdungspotenzial von den Fahrern ausgeht, die sich durch ein Mobiltelefon ablenken lassen und in dieser Zeit praktisch "im Blindflug" enorme Fahrtwege zurücklegen, so erscheint der drohende Bußgeldsatz von 60 Euro noch eher niederschwellig", meint Püttner.

Allerdings gehe eine derartige Beanstandung immer auch mit der Vergabe eines Punktes in Flensburg einher, so dass bei sonstiger Beanspruchung des Punktekontos schnell auch ein Entzug der Fahrerlaubnis drohen könne. Dennoch zeigt sich die Polizeiinspektion mit dem Ergebnis der Kontrollaktion zufrieden, zumal die überwiegende Mehrzahl als vernünftig wahrgenommen wurde und ohne Beanstandung durchkam. Trotzdem soll es in den nächsten Wochen Kontrollaktionen zu diesem und anderen Schwerpunkten in der Unfallursachenhäufigkeit geben.
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