Seidersberger Bushäuschen erhält Aufstellfläche
Wartehalle mit Vorbau

Der Bau schreitet zügig voran: Die Aufstellfläche besichtigten Sachbearbeiter Roland Greipel, Bauleiter Siegfried Däs, 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein und 2. Bürgermeister Günter Koller (von links). Das "Kasseler Sonderbord" am Rand soll Busreifen schonen. Bild: Gebhardt

"Was lange währt, wird endlich gut", meinte der 3. Bürgermeister und freute sich: In Seidersberg entstand ein Projekt, das Hans-Jürgen Reitzenstein (FDP/FWS) schon im Oktober 2014 im Stadtrat beantragt hatte. Die Bushaltestelle Seidersberg erhält ein Bushäuschen.

Das sei, so erklärte 2. Bürgermeister Günter Koller, Folge einer Entscheidung des Stadtrates. Und hier greife gleich eine neue Vorschrift: Dem Bushäuschen vorgelagert entstand ein 18 Zentimeter hohes Hochbord von neun Metern Länge mit Rampe und einer Aufstellfläche von 2,5 Metern. Künftig sollen alle neuen Wartehäuschen diese Einrichtung erhalten. Auch ein zusätzlicher stählerner Straßenbeleuchtungsmast steht nun an der Haltestelle.

Die Baufirma Rubenbauer bereitete diese neue Einrichtung vor. Dahinter wächst bald auf einer gepflasterten Fläche das Bushäuschen, eine enzianblaue Zwei-Feld-Wartehalle aus Stahl mit Faltgiebeldach, wie sie schon mehrfach im Stadtgebiet zu sehen ist. Eine Sitzbank, Rück- und Seitenverglasung komplettieren das Angebot für die wartenden Schüler. Sogenannte taktile Streifen machen den Untergrund auch für Sehbehinderte mit dem Stock ertastbar.

Etwa 21 000 Euro brutto veranschlagt die Stadt für das Projekt, 400 Euro steuert der Zweckverband Nahverkehr bei, 5000 die Regierung der Oberpfalz. Zum Schulbeginn ist die Anlage natürlich fertig, erklärte Günter Koller.
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