Selbsthilfegruppe (SHG) Chronischer Schmerz lädt zum__5. Schmerzforum ein
Was ist Fibromyalgie?

Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
30.06.2016
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Die Besetzung ist hochkarätig, das Angebot groß: Die Selbsthilfegruppe (SHG) Chronischer Schmerz lädt zum 5. Schmerzforum ein.

Es beginnt am Samstag, 2. Juli, um 10 Uhr im St.-Anna-Krankenhaus (großer Veranstaltungsraum 4. Stock). Maria Boßle, die Selbsthilfegruppenleiterin, stellt das Programm vor.

Ab 10.30 Uhr geht es um "Das Fibromyalgie-Syndrom - Krankheit oder Einbildung!?!" mit Dr. Roman Koshedup, Leitender Oberarzt der Rheumatologie-Klinik Hohe Warte Bayreuth. Es geht um Fragen wie: Was ist ein Fibromyalgie-Syndrom? Wie wird es behandelt? Sind die Betroffenen nur depressiv, leiden sie an Rheuma oder rühren ihre Schmerzen von einer Infektion her? Zwei bis fünf Prozent der Menschen im mittleren Alter leiden darunter. Jedoch wurde die Krankheit jahrelang von vielen Ärzten nicht akzeptiert. Zwischenzeitlich ist sie offiziell anerkannt.

Die Schmerztagesklinik Amberg stellt Dr. Ursula Kleine, Leitende Oberärztin der Schmerzambulanz und -tagesklinik Amberg, um 14 Uhr vor. Chronischer Schmerz ist ein vielschichtiges Krankheitsbild. Neben der physischen Behandlung erfordert es einen ganzheitlichen Ansatz, der alle psychischen und sozialen Aspekte der Betroffenen mit einbezieht. Bei der multimodalen Schmerztherapie arbeiten Ärzte, Physiotherapeuten und Psychologen zusammen.

Die große Podiumsdiskussion beginnt um 15 Uhr: "Fragen und Wünsche der Schmerzpatienten an Politik, Kassenärztliche Vereinigung und Ärzte". Mit dabei sind Emmi Zeulner, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestags, Bernhard Seidenaht, stellvertretender Vorsitzender des Gesundheitsausschuss des Landtags, Dr. Wolfgang Bärtl (Kassenärztliche Vereinigung Oberpfalz/Bayern), Dr. Michael Überall (Präsident der Deutschen Schmerzliga), Irene Markus (Deutsche Ehlers-Danlos-Initiative, Landesvertretung Bayern), Klaus Emmerich (Vorstand der Krankenhäuser des Landkreises), Dipl.-Med. Irina Melzer-Dirmeier (Orthopädin) und Maria Boßle als Patientenvertreterin Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Seit Juli 2003 treffen sich chronische Schmerzpatienten immer am ersten Mittwoch des Monats im St.-Anna-Krankenhaus. Bereits vier große Schmerzforen wurden von der SHG organisiert. Ansprechpartnerin ist Maria Boßle, 09661/29 94 oder maria@fambossle.de.
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