Seniorenheim Bühler Höhe tanzt Baum aus
Kirwa ist keine Altersfrage

Im Hof der Bühler Höhe lief eine richtige Herbst-Kirwa mit allem Drum und Dran ab. Bild: hfz

Da kam jeder auf seine Kosten, beim zweitägigen Kirwabetrieb auf der Bühler Höhe. Schon von weitem hörte man die Klänge der drei jungen Musikanten von "Grodaas", die zünftig zum Kirwa-Auftakt aufspielten.

Gleich zu Beginn hatte Einrichtungsleiterin Marina Fink den 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein, Heimbewohner, Angehörige und Besucher willkommen geheißen und damit den Dank an die zahlreichen Helfer und Mitwirkenden verbunden.

Training für den Tanz


Traditionsgemäß wurde auch ein Kirwabaum aufgestellt. Eine acht Meter lange herausgeputzte Fichte schmückte den Innenhof, über dem der Duft von frischgebackenen Köichln schwebte. Schmankerl-Stände lockten mit Produkten aus eigener Herstellung und fairem Handel.

"Heint tanz ma um an Kirwabaam mit seiner gröiner Spitz", so lautet ein bekanntes Lied und lud damit zum Tanzen ein. Denn was wäre eine Kirwa ohne "Schottisch", "Landler", "Rheinländer Polka" oder gar die "Bairischen", auch "Zwiefache" genannt? Unter fachkundiger Anleitung von Betreuerin Lisa Brzoza konnten die Schrittfolgen erlernt werden. Schließlich sollte am nächsten Tag der Baum ausgetanzt und das Oberkirwapaar gekürt werden.

Wegen des Regenwetters am Sonntag mussten alle Aktionen in das Innere des Seniorenzentrums verlegt werden, was aber der guten Laune keinen Abbruch tat.

Mittelalter-Tanz


So erfreute die Mittelalterliche Tanzgruppe "Laetissime Saltemus" mit ihren Darbietungen und erhielt viel Applaus von allen Seiten. Mit Bass und Quetsch'n sorgte das Duo Hans & Hartl für die passende Musik an diesem Nachmittag.

Die Wahl des Oberkirwapaares wurde mit großer Spannung erwartet. So drehten die Kirwapaare ihre Runden um den improvisierten Baum und reichten dabei eine Sonnenblume statt des obligatorischen Kirwastraußes weiter.

Strauß und Brezel


Der schellende Wecker kürte die Reinigungskraft Silvia Neidhardt und den Bewohner Helmuth Steinert zum Oberkirwapaar der Bühler Herbstkirwa 2016. Die beiden freuten sich sichtlich über den Blumenstrauß und die große Brezel.

"Wer hout die schöinste Kirwa?" "Mir hom die schöinste Kirwa!", so klang es noch lange nach im Seniorenzentrum der Diakonie: Gemeinsam forderten alle Beteiligten damit natürlich die Wiederholung im nächsten Jahr ein.
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