Sonderpädagogisches Förderzentrum bei Stadtwerken
Zu Besuch im Energiespardorf

Viel Interessantes erfuhren die Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Amberg. Bild: hfz

Zwei Klassen des Sonderpädagogischen Förderzentrums mit den Lehrern Rouven Oeckl und Hermann Kasper besuchten das Energiespardorf bei den Stadtwerken Amberg. Kursleiter war der ehemalige Berufsschullehrer Josef Weinfurtner.

Treibhausgas entdeckt


Durch Experimentieren in dem Energiespardorf erfuhren die Schüler, wie sich verschiedene Energieverbraucher und der Einsatz erneuerbarer Energien auf die Energiebilanz eines Dorfes auswirken. In der Ökobilanz zeigte sich, dass man die CO2-Emission des gesamten Dorfes stark reduzieren kann. Die Schüler lernten, dass CO2 ein Treibhausgas ist, das für den weltweiten Temperaturanstieg und somit für den Klimawandel mit verantwortlich ist. Die Auswirkungen unterschiedlicher Stromerzeuger und -verbraucher wurden den Schülern auf einer Leinwand sichtbar gemacht. Am Energiefahrrad konnten die Teilnehmer durch ihre Muskelkraft verschiedene Haushaltsgeräte (Radio, Wasserkocher, Glühlampen, LED-Lampen) mit Strom versorgen. So war der Energieaufwand bei LED-Lampen viel geringer als bei Glühlampen.

Durch vereinte Kräfte schaffte man es sogar, eine Tasse Wasser von 20 Grad Celsius auf 50 zu erhitzen. Die momentan erbrachte Leistung entsprach der Leistung des Verbrauchers und wird mit der Einheit Watt (W) angegeben. Es wurde eine elektrische Leistung von bis zu 200 W erreicht. Bei den erneuerbaren Energien kamen Biogasanlagen, Windenergieanlagen und Photovoltaikanlagen zum Einsatz.

Gemeinsam handeln


Die Sonnenenergie wurde durch elektrische Strahler simuliert. Den Schülern wurde bewusst, dass das Handeln eines Einzelnen nur geringe Auswirkung hat, während gemeinsames Handeln aller Beteiligten sich positiv auf die Ökobilanz eines Dorfes auswirkt. Per Messgerät konnte der Energieverbrauch von elektrischen Geräten im Standby gemessen werden. 100 Millionen Geräte erfordern so den Strom eines Atomkraftwerkes. Auch das Thema Energiesparen wurde angesprochen. Interessierte Schulklassen können sich mit Peter Zahn vom Bund Naturschutz in Verbindung setzen (09661/9740).
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