Sonderpädagogisches Förderzentrum bildet Kinder im Schwimmen aus
Spaß im Wasser rettet Leben

Sie sind jetzt alle erfolgreiche Schwimmer, die Kinder des Förderzentrums. Das kann noch einmal sehr wichtig für sie werden. Bild: hfz

Jeder zweite Zehnjährige kann heute nicht mehr schwimmen, die Badeunfälle nehmen jährlich zu. Auch heuer hielten die Lehrkräfte des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) deshalb eine Schwimmwoche. Gemeinsam mit fast 50 Kindern aus den Klassen 1 bis 5 verbrachten bis zu acht Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter unter Leitung von Sonderpädagoge Oliver Dübeler und Schuldiakonin Katja Deyerl eine Woche im Waldbad.

Die Kinder übten spielerisch, wie Krokodile im Wasser zu gleiten, nach Schätzen zu tauchen, sich mit Froschbeinen durch das Wasser zu bewegen, Baderegeln zu lernen, zu spielen und zu toben. Nach und nach trauten sich die Kinder immer mehr zu bis sie den Schritt vom Nichtschwimmerbecken ins tiefe Wasser wagten - sogar den Sprung vom Beckenrand oder sogar von einem der Sprungtürme. Jedes Kind sei in der Woche über sich hinausgewachsen und habe Tolles erreicht und erlebt, erzählen die Betreuer. "Das Wichtigste ist nicht, am Ende der Woche perfekt schwimmen zu können oder ein Abzeichen zu machen.

Die Kinder sollten Spaß haben. Der Rest komme von alleine. Der Lernzuwachs indes war enorm. So erhielten am Ende 27 das Seepferdchen und fünf das bronzene Schwimmabzeichen. Dank galt den Bademeistern und Tim Saborowski (Wasserwacht).
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