Spatenstich zur neuen Turnhalle der Jahnschule
Abrissbagger mit Appetit

Der symbolische Spatenstich mit (von links) Rektor Peter Plößl, Oberbauleiter Markus Hofmann, Bürgermeister Michael Göth, Architekt Martin Kunert, SPD-Fraktionsvorsitzendem Achim Bender, 2. Bürgermeister Günter Koller und Stadtrat Karl-Heinz Kreiner (FDP/FWS) läutete eine neue Ära für die Jahnschule ein.
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Sulzbach-Rosenberg
21.06.2016
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Da die Sicherheit der Kinder im Vordergrund steht, ist den Räten die Entscheidung zum Neubau der Turnhalle an der Jahnschule sicher leichtgefallen. Trotz der enormen Kosten herrschte hier breiter Konsens. Schließlich haben Investitionen in diesem Bereich weitere positive Nebeneffekte.

Offiziell heißt das ganze Unterfangen "Neubau der Einfachturnhalle an der Jahnvolksschule". Am Montag fiel nun mit dem Spatenstich der Startschuss zu diesem 2,5-Millionen-Euro-Projekt, das Bürgermeister Michael Göth als das finanziell umfangreichste Vorhaben im Haushaltsjahr 2016/17 für die Herzogstadt bezeichnete. Damit würden sich die Investitionen, die die Stadt in den letzten fünf Jahren an den in ihrem Sachaufwand stehenden Schulen tätigte, auf rund 17 Millionen Euro belaufen. "Wir sehen diesen hohen Einsatz aber als sinnvollen Beitrag zur Stärkung unserer Bildungseinrichtungen, wovon letztlich der gesamte Wirtschaftsstandort Sulzbach-Rosenberg profitiert", gab sich der Rathauschef überzeugt. Die förderfähigen Kosten bezifferte er vor Gästen mit rund 1,25 Millionen Euro.

Wie Oberbauleiter Diplom-Ingenieur Markus Hofmann ausführte, sei ein Neubau unumgänglich gewesen, da die Standsicherheit der Kleinfeldhalle nur durch erhebliche Sanierungsmaßnahmen zu gewährleisten gewesen wäre. Das Fehlen von barrierefreien Zugängen und die zu geringe Größe für eine Grundschule mit 243 Schülern in zwölf Klassen hätten die Entscheidung zum Neubau ebenfalls beeinflusst.

Lift für Behinderte


Wie weiter zu erfahren war, wird die neue Einfeldsporthalle mit den Abmessungen 27 x 15 x 5,5 m (486,75 m²) am gleichen Standort errichtet. Die Halle wird auf das gleiche Höhenniveau gebaut, um barrierefrei zu den Sportaußenanlagen zu gelangen. Ein Behinderten-Hebelift erschließt den Zugang zum Hauptgebäude.

Architekt Martin Kunert informierte zudem, dass die Baukonstruktion der neuen Halle als Brettschichtholzbau errichtet wird, der Sanitär- und Gerätetrakt besteht künftig aus Stahlbetonwänden, -decken und Innenmauerwerk. Interessant sei außerdem die Regenwasserentsorgung, die über eine entsprechende Versickerung mit Rigolen (unterirdische Pufferspeicher) auf dem schulischen Grundstück gewährleistet werde.

BauzeitRohbaugewerke: seit 13. Juni bis zirka Sommerferien-Ende

Holzkonstruktion: 09/2016

Dachabdichtung: 10/2016

Fensterbauarbeiten: 11/2016

Baudichtigkeit: bis 12/2016

Gesamt-Fertigstellung: bis 09/2017. (oy)
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