SPD besucht Rettungskräfte der Stadt
Deutlich mehr Einsätze

Bei der Polizeiinspektion begrüßte deren Leiter Klaus Erras (Dritter von rechts) die SPD-Politiker. Bild: hfz

Danke sagen für den Dienst an den Bürgern und darüber hinaus: Mit diesem Anliegen besuchten die SPD-Stadtratsfraktion und der Ortsverein die Rettungskräfte der Stadt. Traditionell um Weihnachten wollten die Politiker auch wissen, wo Haupt- und Ehrenamtlichen denn der Schuh drückt.

Heuer waren die Feuerwehren Sulzbach-Rosenberg und Rosenberg sowie die Polizei an der Reihe. Vorsitzender Joachim Bender bedankte sich bei den Helfern und überreichte eine Spende. Zwar suche man natürlich seitens der SPD das ganze Jahr über den Kontakt zu den Verantwortlichen der Organisationen, doch gerade zu Weihnachten solle der Besuch die Wertschätzung deutlich machen.

Arbeitgeber streiken oft


Von der Baumaßnahme des Sulzbacher Feuerwehrgerätehauses konnten sich die Vertreter der SPD selbst ein Bild machen. Ein großes Problem, erklärten die Verantwortlichen, sei das schwindende Verständnis mancher Arbeitgeber, wenn die Mitarbeiter zum Einsatz müssten. Bei der Polizeiinspektion erfuhren die Gäste, dass man hier mit der Sicherheitslage in der Stadt sehr zufrieden ist. Es gebe keine Probleme mit den Flüchtlingen in der Realschulturnhalle. Hier sprachen die Verantwortlichen der Polizei der Initiative "Sulzbach-Rosenberg hilft" ein großes Lob aus. Einig war sich die Runde, dass die dezentrale Unterbringung der richtige Weg sei, die Menschen in Sulzbach-Rosenberg zu integrieren. Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung sei hervorragend, so Kommandant Jürgen Schloß von der Feuerwehr Rosenberg. Die Aktiven seien froh um den Rückhalt des Stadtrats. Bei beiden Wehren erfuhren die Kommunalpolitiker, dass die Einsätze in technischer Hilfeleistung und bei Bränden deutlich gestiegen seien. Das Spektrum der Feuerwehrarbeit sei mittlerweile so umfangreich, dass die Ausbildung kaum im Ehrenamt zu schaffen sei. Bender erklärte, dass er einen Antrag im Kreistag gestellt habe, am Hubschrauberlandeplatz des St.-Anna-Krankenhauses ein festes Flutlicht zu installieren. Derzeit müsse immer die Feuerwehr ausrücken, um die Fläche auszuleuchten.
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