SPD-Landtagsabgeordnete besuchen Synagoge
Durch Kauf vor der Zerstörung bewahrt

Stippvisite in der Synagoge: Von links Gerd Geismann, Martin Güll, Reinhold Strobl und Kathi Petersen. Bild: hfz

Im Rahmen ihrer zahlreichen Besuche bei Erinnerungs- und Begegnungsstätten stand auch die Synagoge auf dem Programm einer Delegation der SPD-Landtagsabgeordneten. Wie der frühere Sulzbach-Rosenberger Bürgermeister Gerd Geismann bei einem Rundgang durch die Synagoge ausführte, erwarb die Stadt 2008 das Anwesen und sanierte es bis 2013 grundlegend.

Der historische Innenraum einschließlich der raumprägenden Kuppel sowie die Außenfassaden mit Mäanderfriesen und Ecklisenen beeindruckten die SPD-Landtagsabgeordneten Martin Güll, Kathi Petersen und Reinhold Strobl.

Gerd Geismann erklärte: "Der farbigen Gestaltung im Inneren liegt die Fassung von 1827 zugrunde. Nach Auflösung der jüdischen Gemeinde 1936 konnte die Stadt das Gebäude erwerben und es somit vor der Zerstörung in der Reichspogromnacht 1938 bewahrt werden."

Dass hier in Sulzbach-Rosenberg eine der schönsten Synagogen in Bayern stehe, habe man nicht erwartet, war aus den Kreisen der sozialdemokratischen Abgeordneten zu hören.
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