Starkbierfest mit süffisanter Rede des Fastenpredigers Barnabas
Bock im Feuerwehr-Raumschiff

Der sprichwörtliche "rote Faden" durchzog die humorige Fastenrede des Mönchs Barnabas (am Pult), was bei den Bockbierfreunden auf Zustimmung stieß und mit Beifall belohnt wurde. Bild: hfz

Nicht nur Trinkfestigkeit, sondern auch Sportlichkeit waren beim Bockbierfest der Feuerwehr Sulzbach gefragt. Denn neben Speis und Trank konnten sich beim Fingerhakel-Turnier und beim Nageln Männer und Frauen, Jungen und Mädchen messen. Zuvor hatte 2. Vorsitzender Heinz Niebler einen Willkommensgruß parat, insbesondere für Hans & Hartl, die musikalisch den Abend eingeleitet hatten und in den Pausen zwischen den Wettkämpfen für Stimmung sorgten. Mittendrin war auch das Ehepaar Ertel von der Brauerei Fuchsbeck, die das süffige Bockbier lieferte.

"Dou bin ich wieder, der Mönch mit dem roten Faden", kündigte sich der Fastenprediger, im wirklichen Leben Hans-Jürgen Müller, den Starkbierfreunden an. Das Motto für eine Rede zu finden, "is ned so einfach", bekannte Barnabas, denn "anstellen tut in letzter Zeit auch keiner was." Schließlich habe er Star-Trek-Anbaumaßnahme und Star-Anbau-Trakt zum Thema gewählt. Dabei waren Firmen aus allen Himmelsrichtungen und -sphären tätig gewesen, was auch für den Film Star Wars gelte. Darin wird das Laser- und Lichtschwert von Jedis und Sith geführt, wobei nur einer eingeladen worden ist. Denn ansonsten wäre der Funktisch im neuen Wachraum nie fertiggestellt worden.

Kabel unterm Putz


Vielleicht helfen die beiden auch bei einem anderen Problem. So hängt bereits ein neues Fernsehgerät an der Wand, aber es findet keiner das Antennen-Anschlusskabel. "Das ist irgendwie unterm Putz verschwunden. Wären die Jedi-Ritter gekommen, um zu helfen, hätten sie eine Brotzeit gekriegt", bemerkte Bruder Barnabas süffisant.

"Im Feuerwehr-Raumschiff haben sie jetzt natürlich auch einen Waschraum. Nicht, wie ihr nun annehmt, zur Körperpflege, sondern für die Klamotten", lüftete der Redner ein Geheimnis. Insbesondere für die neuen, teuren, einheitlichen Wollpullover. Bei deren Wäsche gleich mal etwas schiefgelaufen ist. "Die Wollpullover schauten aus wie dem Chewbacca sein Fell, und so können alle jetzt im Partner-Look mit ihm gehen." Nach weiteren humorigen Einlagen verabschiedete sich der schwarze Abt mit dem roten Faden mit den Worten "Hoch die Krüge, Prost!", was den Fuchsbeck-Bräu sicher freute.

Unter fachlicher Leitung von Jimmy Gebhardt traten acht Mutige beim Fingerhakel-Turnier an, um ihre Kräfte zu messen. Im ersten Kampf setzte sich Julian Pilhofer gegen Mathias Uhl durch. Mathias Niebler gegen Stefan Ritter, Jürgen Urbanski gegen Dennis Marx und Mario Geier gegen Hans Ertel waren ebenfalls erfolgreich. In der Zwischenrunde zogen Juan Pilhofer und Jürgen Urbanski ihre Gegner Mathias Niebler und Mario Geier buchstäblich über den Tisch, die sich im Kampf um Platz drei und vier gegenüber saßen. Dabei siegte Niebler.

Im Endkampf ließ sich Jürgen Urbanski von Julian Pilhofer die Butter nicht vom Brot nehmen, so dass er in der Endrunde um die 7. Stadtmeisterschaft mit von der Partie ist. Sie geht am Tag des Bieres, Samstag, 23. April, über die Bühne. In einem Show-Kampf bewies Kommandant Armin Buchwald gegen Bräu Armin Ertl, dass er der bessere Nagler ist.
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