Statt Unterricht einen Tag lang Rasenmähen, Akten ordnen und im Industriebetrieb arbeiten

"Schüler helfen Leben" lautet das Motto des Sozialen Tags. 72 Achtklässler der Walter-Höllerer-Realschule bekamen einen Tag unterrichtsfrei und arbeiteten stattdessen für gute Zwecke in einem Betrieb ihrer Wahl. Diesen suchten die Schüler im Vorfeld aus und vereinbarten dort schriftlich, was sie an diesem Tag tun werden. Ob Rasenmähen, Akten ordnen oder Mithilfe in einem Industriebetrieb: Neben dem sozialen Zweck gewinnen die Schüler quasi nebenbei einen Einblick in die Berufswelt. Idealerweise haben die Schüler eine Tätigkeit ausgewählt, die ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht. "Ich arbeitete in einer Apotheke und kümmerte mich im Büro um Bestellungen", meinte Linda aus der Klasse 8c. Der Lohn für die Arbeit wandert aber nicht in die Taschen der Schüler, sondern wird für Hilfsprojekte gespendet. Knapp 1200 Euro erwirtschaftet alleine die Sulzbach-Rosenberger Realschule. Sie kommen Kindern und Jugendlichen zugute, die unter den Auswirkungen von Krieg, Gewalt und Armut leiden. Die Lehrer Anja Radlinger-Babl und Barnabas Babl betreuten die Aktion. Deutschlandweit beteiligen sich jährlich mehr als eine Million Schüler am Sozialen Tag. Bild: lhc

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