Sternsinger St. Marien
Aussendung am Neujahrsabend

Die St.-Marien-Sternsinger stellten sich zum Gruppenbild. Hinten rechts Gemeindereferentin Maria Witt. Bild: thl

"Segen bringen - Segen sein - Respekt für dich, für mich, für andere, in Bolivien und weltweit": Die Aktion Dreikönigssingen möchte mit dem Motto daran erinnern, dass ausnahmslos alle Menschen, besonders die kleinsten und ärmsten, Respektspersonen sind.

Viel zu oft würden Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihrer Nationalität ausgegrenzt. Das Dreikönigssingen, das mittlerweile zum 58. Mal stattfindet, ist die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für arme Gleichaltrige einsetzen.

In der Zeit von Neujahr bis Heilig Drei König sind die Sternsinger von St. Marien im ganzen Stadtgebiet unterwegs. Dabei sammeln sie Spenden für notleidende Kinder weltweit. In der Pfarrei St. Marien sind 125 Sternsinger in 34 Gebieten symbolisch als Kaspar, Melchior und Balthasar unterwegs.

Im Aussendegottesdienst begrüßte Dekan Walter Hellauer nach dem großen Einzug mit zahlreichen Sternsingern zum feierlichen Abendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Marien die Sternsinger und die Gottesdienstbesucher. Musikalisch festlich gestaltet wurde die Messfeier von Kirchenmusiker Steffen Kordmann, Orgel und der Schola von St. Marien.

Wenn wir auf das diesjährige Sternsingerplakat schauten, so der Geistliche, sähen wir Christóbal und Ronald, zwei Jungs aus Bolivien. "Mit dem Geld, das ihr sammeln werdet, wird solchen Kindern in Bolivien geholfen, dass sie sich Respekt verschaffen können, dass sie sich als wertvolle Menschen fühlen, dazugehören in ihrer Gesellschaft - und das sie spüren können: Wir sind wer!"

Am Ende des Gottesdienstes sandte Dekan Walter Hellauer die Sternsinger mit dem Segenswunsch aus.
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