Stiber-Fähnlein spendet 1000 Euro an Selbsthilfegruppe für krebskranke Kinder
Für Patienten fehlen Lehrstellen

Marco Kind nahm die 1000 Euro-Spende für die krebskranken Kinder von Gunda Sigl und Birgit Gnahn (von links) im Beisein der weiteren Marktsonntag-Bewirtungstruppe im Pflasterzollhaus entgegen. Bild: rlö

Eintausend Euro an die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder im Landkreis Amberg-Sulzbach - mit dieser vorweihnachtlichen Gabe überraschten die Helfer der Marktsonntag-Bewirtungsaktionen im Pflasterzollhaus jetzt die Hilfsorganisation, die ihre Arbeit ausschließlich aus Spenden finanziert.

Deren Vertreter Marco Kind nahm im Vereinsheim der Historischen Gruppe Stiber-Fähnlein dankbar den stattlichen Betrag entgegen, den Birgit Gnahn und Gunda Sigl im Namen der Kuchenbäckerinnen und Helferinnen bei der regelmäßigen öffentlichen Kaffee- und Kuchentafel an den Marktsonntagen überreichten.

Über Jahre hinweg hatte sich diese Summe angesammelt, weil die Kuchenspenderinnen stets auf ihre Aufwandskosten verzichtet hatten. Wie Marco Kind versicherte, kommen alle Spenden ausnahmslos den betreuten kranken Kindern und ihren Familien zugute, da die Selbsthilfegruppe keinerlei Aufwand für Büro, Verwaltungsarbeit etc. geltend macht, sondern alle Tätigkeiten ehrenamtlich ausübt.

Momentan betreut die Selbsthilfegruppe etwa 20 krebskranke Kinder und ihre Familien. Finanzielle Hilfen seien immer wieder geboten, etwa für die oft aufwendigen Fahrten zu Kliniken und Spezialbehandlungen. Ein großes Problem, auf das die Gruppe verstärkt ihr Augenmerk richtet, sei der Lehrstellenmangel, mit dem sich jugendliche Krebspatienten konfrontiert sehen.

Auch hier, so Marco Kind, versuche man zu helfen. Wer mehr über die Arbeit der Selbsthilfegruppe erfahren möchte, findet Informationen auch unter www.krebskranke-kinder-amberg-sulzbach.de.
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