Stiberfähnlein nimmt sich dessen nahe Großenfalz an
Vergessenes Grab

Wolfgang Fischer. Tanja Weiß und Peter Ostermann (von links) verhalfen dem Soldatengrab wieder zu würdigem Aussehen. Sie renovierten auch das hölzerne Grabkreuz. An einem Wanderweg Richtung Richtung Forsthof gelegen, lädt es am Waldrand zu einem stillen Innehalten ein. Bild: rlö

"Sag mir, wo die Gräber sind . . . ?" Wie viele verschollene oder vergessene Gräber unbekannter Soldaten mag es wohl geben auf den Schlachtfeldern dieser Erde? Eines davon aber ist nicht ganz vergessen: Über Generationen hinweg pflegten Menschen das Grab eines unbekannten französischen Soldaten, der nach einer Schlacht des sogenannten ersten Koalitionskrieges zwischen Frankreich und den übrigen Mächten Europas in der Nähe von Großenfalz an einem Waldrand seine letzte Ruhestätte fand. Vor dem endgültigen Vergessen bewahrte dieses Grab Klaus Faltenbacher vom Stiber-Fähnlein, der es 1994 wieder freilegte, säuberte und mit einer Erinnerungs-Holztafel versah. Gut 20 Jahre später haben sich jetzt erneut Mitglieder der Historischen Gruppe Stiber-Fähnlein der Ruhestätte angenommen.

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