Stifterslohe feiert an zwei Tagen das Patrozinium seiner St.-Johannes-Kapelle
Gottes Reich den Weg bereiten

Stifterslohe. Mit einem Johannisfeuer am Freitagabend, musikalisch gestaltet von der Gitarrengruppe Poppenricht unter der Leitung von Günther Vogl, und dem Patroziniumsfestgottesdienst am Sonntagvormittag wurde am Wochenende das Patrozinium der St.-Johannes-Kapelle in Stifterslohe gefeiert.

Wegen der ungünstigen Witterung zelebrierte der zuständige Illschwanger Pfarrer Markus Priwratzky den Gottesdienst nicht auf dem Kapellenvorplatz, sondern in der Maschinenhalle von Gerhard Übler. Für einen besonderen musikalischen Akzent sorgte die Musikgruppe Grenzenlos. Genesungswünsche galten bei den Fürbitten Ruhestandspfarrer Lorenz Hägler.

Im Blick auf Johannes den Täufer erinnerte Priwratzky die Besucher daran, dass alle gerufen sind, dem Reich Gottes den Weg zu bereiten - egal, ob als Geweihter oder als Laie. Christus sollte im Leben der Gläubigen den ersten Platz einnehmen. Papst Johannes XXIII. habe davon gesprochen, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Das Evangelium grenze niemand aus und schaffe auch kein elitäres Denken. Vielmehr gehe es darum zu begreifen, dass wir alle durch die Liebe Christi von Schuld erlöste Menschen sind. Johannes der Täufer sei ein Mann des Glaubens gewesen, der die Gläubigen unaufhörlich zur Umkehr aufgerufen hat. Die Liebe des menschgewordenen Gottessohnes sollte in das eigene Leben integriert werden.

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Markus Priwratzky besonders dem Vorsitzenden des Kapellenbauvereins, Ludwig Hofmann. Er kümmere sich in Stifterslohe das ganze Jahr über um eine aktive kirchliche Gemeinschaft.
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