Stryker-Schwadron mit Verbindungen zur Herzogstadt
Sporen danken für die Partnerschaft

Als Zeichen der Freundschaft und als Dank für die immerwährende gute Aufnahme in der Herzogstadt überreichte Captain McCoy (rechts) symbolisch die Sporen der Stryker-Schwadron an Bürgermeister Michael Göth. Bild: bmr
Wie jedes Jahr statteten die Stryker der US-Army aus Vilseck der Herzogstadt einen Besuch ab. Eine stattliche Abordnung der Partnereinheit der Stadt, der 4. Schwadron des 2. Kavallerieregiments, nimmt alljährlich an den Festzügen teil. Captain Andrew McCoy überreichte Bürgermeister Michael Göth dabei Sporen und bedankte sich damit für die Partnerschaft Sulzbach-Rosenbergs.

Gerne würden die Soldaten in die Herzogstadt kommen, ob privat oder zu offiziellen Anlässen wie dem Frühlingsfest. Das Stadtoberhaupt seinerseits dankte für den Besuch und die Auszeichnung. Die Sporen sind ein typisches Merkmal der Kavallerie, die man sich verdienen muss, oder an Personen für deren besondere Dienste verliehen werden. Die Sporen erinnern noch an die berittene Zeit der US-Kavallerie, bei der Soldaten noch zu Pferde unterwegs waren, und die Sporen zur Standarduniform des Kavalleriesoldaten gehörte.

Heute verweist das 2. US-Kavallerieregiment noch immer gerne auf die lange Geschichte der Einheit, die als älteste noch aktive des US-Militärs gilt und deren Geschichte bis 1836 zurückgeht. Besonders bei Zeremonien werden gerne die Sporen und die traditionellen Stetson-Hüte von den Soldaten, die sich auch gerne als Dragoons (Dragoner) bezeichnen, getragen.

Die Soldaten müssen sich die Sporen beim sogenannten "Spur Ride", einem Leistungswettbewerb der US-Kavallerie, verdienen. Beim Spur Ride bekommen die Soldaten der Kavallerie die silbernen Sporen, welche sie dann nach einem Auslandseinsatz mit der Truppe gegen die goldenen Sporen einwechseln können.
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