Sulzbacher Pfadfinder mit dem Kanu zum Georgswettkampf
Nachts auf der Vils bis nach Ensdorf

Auch die Leiter der DPSG-Stammesgemeinschaft Sulzbach-Rosenberg, Tobias Gräf (links) und Christian Schön, paddelten mit zum Wettkampf.

Es ist ein Höhepunkt im Pfadfinder-Leben: Einmal jährlich treffen sich mehrere Hundert Pfadfinder aus sechs verschiedenen Stämmen des DPSG-Hüttenbezirks, um sich, aufgeteilt in altersgerechte Gruppen, einen Tag lang in unterschiedlichen sportlichen und pfadfinderischen Disziplinen zu messen und dabei eine Menge Teamgeist und Spaß zu erleben.

Der ausrichtende Stamm des Georgswettkampfs 2016 war Ensdorf, wobei das Salesianer-Kloster als Ausgangspunkt für die insgesamt jeweils vier unterschiedlichen Wettkampfrouten diente, die jede Gruppe absolvieren musste.

Eine besondere Art der Anreise wählte diesmal der Stamm Sulzbach-Rosenberg. Sechs Mitglieder aus der Leiterrunde und der Pfadfinderstufe fuhren die rund 14 Kilometer auf der Vils bei Nacht mit dem Kanu - bis hinunter nach Ensdorf.

Der Einstieg erfolgte abends in Amberg, als Beleuchtung mussten Stirnlampen und der Mond ausreichen. Die nächtliche Abenteuerfahrt, bei der sich die sechs Sulzbacher auch in der Dunkelheit nicht von steilen Kanurutschen oder Wehranlagen im Vilstal einschüchtern ließen, endete am frühen Morgen gegen halb zwei - übernachtet wurde im Freien unter einer Straßenbrücke.

Nach vier Stunden Schlaf stieß der Trupp nach herzhaftem Weißwurstfrühstück zum restlichen Stamm und man startete gemeinsam in den Georgswettkampf. Dabei erreichte Sulzbach-Rosenberg in der Stammeswertung den 5. Platz, die beste Gruppe des Stammes wurden die Jungpfadfinder ("Sulzbacher Füchse") mit dem 3. Platz.
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