Tag der E-Mobilität am Dultplatz
Pluspunkt für die Batterie

Der absolute Hingucker war natürlich der bis 2012 produzierte Tesla-Roadster mit seinen knapp 300 PS. Bilder: Gebhardt (3)

Strom muss wohl weiß sein. Jedenfalls sind es die meisten Elektro-Autos. Beim Tag der E-Mobilität am Dultplatz stachen da die wenigen Farbtupfer umso mehr heraus. Aber begeistert haben sie alle, die leisen Flitzer. Die Argumente für diese Technologie werden immer stärker. Und die Interessenten immer mehr.

Die Sonne schickte zwar keine Rechnung, wie Bürgermeister Michael Göth bemerkte, aber sie stach gewaltig herunter auf den Dultplatz. Wie viele Kilowatt hätte man da wohl gewinnen können? Gerhard Kopf, Geschäftsführer des Zentrums für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN), hatte in Kooperation mit der Stadt Sulzbach-Rosenberg und dem "Institut neue Mobilität" den 3. Tag der E-Mobilität auf die Räder gestellt - mit großem Erfolg.

Aufholjagd starten


Stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann stellte fest, dass sich die Elektromobilität ihren Weg bahnt, "aber leider immer noch zu viele an uns vorbeiziehen". Deutsche Ingenieurskunst werde aber hoffentlich bald zu mehr Reichweite der Fahrzeuge führen und so zu einem Beitrag für den Umweltschutz. Auch Bürgermeister Michael Göth wünschte sich höhere Zulassungszahlen für E-Mobile und wies auf die ersten beiden öffentlichen Ladeplätze der Stadt am Großparkplatz hin. Für den ZEN-Förderkreis dankte Markus Dollacker den Organisatoren, bevor Klima-Managerin Katharina List die Besucher offiziell auf Informationsreise schickte.

Viel Zuspruch


Die machten dann auch reichlich Gebrauch, umlagerten die Info-Stände, begutachteten Normal-Pkw, City-Flitzer. E-Roller- und -Motorräder, E-Bikes, Segways, den OTH-Rennwagen, Sport- und Luxuskarossen, Pickups, Lieferwägen und vieles mehr. Man konnte selbstverständlich auch Probe fahren mit den meisten Mobilen, dann leuchteten die Augen der Tester: entspanntes, lautloses Gleiten statt Auspuff- und Motorenlärm.

Dieser Tag hat viel gebracht für das Anliegen und die Technologie, und wer über den Vortrag von Dr. Kord Pannkoke (siehe Kasten unten) etwas nachdachte, der konnte nur zu einem Schluss kommen: "Ich steige um auf ein E-Mobil!"
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