Technisches Hilfswerk zieht Jahresbilanz
Für Staatsschefs und Flüchtlinge da

Helferzeichen in Gold verlieh das Technische Hilfswerk an einige verdiente Aktive. Von links Christian Kohl, Markus Jonscher, Wolfgang Müllhofer, Bernhard Fischer, Ortsbeauftragter Markus Meiller, Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl und Günter Götz. Bild: hfz

Mehr als 1400 Einsatzstunden stehen heuer schon auf dem Konto des Technischen Hilfswerks (THW) in Sulzbach-Rosenberg. Die Aufgaben warteten im Umfeld von Staats- und Regierungschefs, aber auch von Flüchtlingen.

Beim Jahresabschlussabend der Helfer zog Ortsbeauftragter Markus Meiller die Bilanz. Er erwähnte erfolgreich abgelegte Prüfungen, mehreren Übungen und einige Details aus dem Hintergrundgeschehen. Dazu gehörten Umbauten an Fahrzeugen. Auch die Leistungen der Jugendgruppe bei diversen Projekten hob er hervor.

Insgesamt summieren sich die im THW Sulzbach-Rosenberg geleisteten Dienststunden auf mehr als 10 000; die meisten davon in der Freizeit. Darunter befanden sich auch rund 1400 Einsatzstunden.

An herausragenden Ereignissen nannte Meiller das Engagement beim G7-Gipfel in Schloss Elmau im Juni. Zwei Mal fuhren Helfer aus Sulzbach-Rosenberg für jeweils eine Woche nach Feldkirchen bei Straubing, um beim Aufbau einer Flüchtlingsunterkunft mit anzupacken. Der Ortsverband 2015 schaffte für seine Einsätze ein geländegängiges Fahrzeug sowie einen Mannschaftstransporter an, den die Fachgruppe Ortung nutzt.

Nach einem kurzen Grußwort des Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl ehrte er zusammen mit dem Ortsbeauftragten Markus Meiller einige verdiente Aktive. Das THW-Helferzeichen in Gold für außerordentliches Engagement bekamen Markus Jonscher, Wolfgang Müllhofer und Günter Götz. Das THW-Helferzeichen Gold mit Kranz wurden Markus Meiller und Bernhard Fischer überreicht. Christian Kohl, Markus Jonscher und Markus Meiller wurden für ihren Einsatz beim G7-Gipfel ausgezeichnet.

Auch Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz und Bürgermeister Michael Göth zollten dem THW ihre Anerkennung für seine ständige Einsatzbereitschaft. Sie reiche weit über die Region Amberg-Sulzbach hinaus.

Dem offiziellen Teil folgte das gemütliche Beisammensein, bei dem die Helfer die Gelegenheit hatten, auf das letzte Jahr zurückzublicken.
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