Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss beschließt Baumpflanzungen am Lerchenfeld-Spielplatz
Schattenspender für den Spielplatz

Jetzt ist er noch recht kahl, der Lerchenfeld-Spielplatz, aber im Oktober sollen hier fünf Bäume gepflanzt werden. Bild: Gebhardt

Eine Bepflanzung tut Not: Bereits im April hatte Bettina Moser (SPD) im Stadtrat den Antrag gestellt, auf dem Kinderspielplatz am Lerchenfeld eine natürliche Beschattung zu pflanzen, da Spielplatz und -geräte komplett in der Sonne liegen.

Großzügig angelegt


Nach einer gemeinsamen Ortsbesichtigung des Stadtbauamtes mit dem Bauhof und der Stadtgärtnerei, erklärte die Verwaltung in der Sitzung des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses, die Situation sei wie folgt einzuschätzen: "Eine Beschattung mit größeren Bäumen ist auf dem Kinderspielplatz möglich, der Spielplatz ist großzügig angelegt."

Im Westen der Anlage stehe eine Betontischtennisplatte und direkt im Anschluss ein Klettergerüst. Die Lauffläche um die Tischtennisplatte müsse natürlich frei bleiben, ebenso der angrenzende Fallschutzbereich des Klettergerüstes - hier könnte nichts gepflanzt werden. "Die Rutsche ist optimal nach Osten ausgerichtet, also ab Mittag keine direkte Sonneneinstrahlung der Rutschfläche", hieß es weiter. Im Osten des Kinderspielplatzes ist eine Doppelschaukel mit Klettergerüst. Hier wäre ebenfalls eine Beschattung möglich, nur der Fallschutzbereich muss eingehalten werden.

Ziemlich mittig des Kinderspielplatzes stehen frei der Sandkasten und zwei Wipptiere. Eine Beschattung durch Bäume biete sich hier an. Der Sandkasten könnte durch drei Bäume begrenzt werden, so wäre es möglich, ab Mittag diesen Bereich natürlich zu beschatten. Weiter wäre noch Platz für zwei weitere Bäume.

Der Kinderspielplatz am Lerchenfeld liegt am Ortsrand und ist der Übergang zu einer freien Landschaft, daher sollten einheimische Bäume gepflanzt werden, schlugen die Experten vor. Laut Antrag sollten, wenn möglich, die Bäume schon etwas größer sein. Daher werden die Kosten für fünf Bäume auf etwa 5000 bis 6000 Euro lauten, einschließlich der gesamten Pflanzarbeiten. Die Ausgaben könnten im Haushalt 2016 aufgefangen werden.

Umweltbeauftragter Peter Zahn stellte sich klar hinter den Antrag, warnte aber vor zu großen Pflanzbäumen, Norbert Klotz (CSU) ergänzte den Antrag noch um einige Ruhebänke. Der Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss beschloss schließlich einstimmig die Pflanzung von fünf Bäumen ab Oktober 2016 auf dem Spielplatz.
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