Unfall bei Abrissarbeiten in ehemaliger Maxhütte
Mit Podest und Stahl in Tiefe: Bulgare tot

Auf dem Gelände der ehemaligen Maxhütte kam es am Donnerstagvormittag zu einem folgenschweren Arbeitsunfall: Dabei verlor ein 53-jähriger Bulgare sein Leben. Einsatzkräfte waren rasch zur Stelle, konnten dem Verunglückten aber nicht mehr helfen. Bild: asam-live.de
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Sulzbach-Rosenberg
13.10.2016
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Bei einem schweren Arbeitsunfall auf dem Gelände der ehemaligen Maxhütte kam am Donnerstagvormittag ein 53-Jähriger ums Leben. Der Mann war mit einem Podest - auf dem er unter einer Dachkonstruktion Stahlteile mit einem Schweißbrenner durchtrennte - in die Tiefe gestürzt. Es handelt sich um einen Bulgaren, der dort mit seiner Firma mit Abrissarbeiten beschäftigt war. Die Osteuropäer wohnen im Stadtgebiet von Sulzbach-Rosenberg.

Kopfschütteln herrschte unseren Informationen zufolge bei den Einsatzkräften vor Ort, angesichts dessen, was sich dort gegen 9.20 Uhr zugetragen hatte: "Der hat sich quasi den Ast abgesägt, auf dem er stand", meinte einer der herbeigerufenen Retter. Helfen konnte dem Mann niemand mehr: "Er war auf der Stelle tot", hieß es dazu seitens der Polizei.

Beamte der örtlichen Inspektion, die unverzüglich an die Unfallstelle geeilt waren, übergaben die Ermittlungen noch im Laufe des Donnerstag an ihre Kollegen von der Amberger Kriminalpolizei. Diese werden bei der Suche nach der Unglücksursache auch zu prüfen haben, ob die Arbeiten den Vorschriften entsprechend abgesichert waren oder nicht.

Dem Vernehmen nach soll der Bulgare auch an den Trägern geschweißt haben, auf denen das Arbeitspodest angebracht war. Beim Fall in die Tiefe wurde der Mann unter Stahlträgern begraben.
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