Verwaltungsleiter Helmut Bremer geht in den Ruhestand
Schnittstelle für zwei Dekanate

Der Sulzbach-Rosenberger Dekan Karlhermann Schötz (links) und sein Weidener Amtskollege Wenrich Slenczka (rechts) verabschiedeten Helmut Bremer (Zweiter von links), den Leiter der gemeinsamen Verwaltungsstelle der Dekanate Sulzbach-Rosenberg und Weiden. Sie dankten auch seiner Frau Renate (Zweite von rechts). Bild: cog

"Sie haben ein Problem? Wir haben Lösungen!" Dieses Motto hat sich Helmut Bremer für seine Arbeit gesteckt. Mit einem Adventsgottesdienst wurde der Leiter der gemeinsamen Verwaltungsstelle der Dekanate Weiden und Sulzbach-Rosenberg in den Ruhestand verabschiedet.

/Weiden. Bremer stammt aus Kiel, machte bei der Deutschen Bundesbahn eine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungsbetriebswirt und arbeitete anschließend in Nürnberg. 1987 wechselte er zur Evangelischen Landeskirche. Zuerst war er Geschäftsführer des Amts für Jugendarbeit in Nürnberg, ab 1991 dann Leiter der Verwaltungsstelle Sulzbach-Rosenberg. Eine große Aufgabe war die Planung der gemeinsamen Verwaltungsstelle Sulzbach/Weiden, deren Leitung Bremer 2005 übernahm.

Der Sulzbach-Rosenberger Dekan Karlhermann Schötz und Dekan Wenrich Slenczka aus Weiden bedankten sich bei Bremer für sein Wirken. Sie überreichten ihm seine Entpflichtungsurkunde und dankten seiner Frau Renate mit einem Blumenstrauß für ihre Unterstützung.

Die Fürbitten trugen Dekan Slenczka und die Schulbeauftragte des Dekanats, Grete Wedel vor, außerdem Bremers Amtsnachfolger Hans-Jürgen Mehlan. Er wird die gemeinsame Verwaltungsstelle mit Sitz in Weiden leiten. Seine kommissarische Stellvertreterin Sabrina Bayer arbeitet in der Herzogstadt.

Bremers "zukunftsweisende und moderne Arbeit" würdigte Diakon Marco Brandstätter, der vor 25 Jahren in der Jugendarbeit der Christuskirche tätig war. Er habe von ihm viel über Verwaltung gelernt. Jetzt ist Brandstätter beim Landeskirchenamt beschäftigt und erlebte Bremers Wirken von dort aus.

Dekan Slenczka stellte fest, dass die Verbindung der beiden Verwaltungsstellen sehr fruchtbar sei. In Bremers Tätigkeit sei spürbar gewesen, dass Verwaltungsarbeit für die Gemeinden gemacht werde. "Wenn Sie jetzt in den Ruhestand gehen", stellte Dekanatsjugenddiakon Tim Saborowski fest, "verlieren wir nicht nur einen Verwaltungsleiter, sondern auch einen angenehmen Nachbarn und Freund der Jugendarbeit."

"Mein Mindesthaltbarkeitsdatum läuft ab, aber ich bin weiterhin genießbar", begann Helmut Bremer seine Dankesrede. Er sei gern in Sulzbach-Rosenberg gewesen, und die Zusammenarbeit mit Weiden habe ihm Spaß gemacht. Pfarrer aus beiden Dekanaten und Mitarbeiter vieler kirchlicher Stellen wünschten ihm für den Ruhestand alles Gute.
Mein Mindesthaltbarkeitsdatum läuft ab, aber ich bin weiterhin genießbar.Helmut Bremer
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