Weiberfasching des SV Loderhof/Sulzbach.
Rüdiger als Hahn im Korb

Heiß begehrt war Rüdiger, ein ziemlicher aufgeblasener Typ. Bilder: cog (2)

Karl Lagerfeld in der Herzogstadt! Tiger in Rosenberg! Schaumbad im Kettelerhaus! Kurz gesagt, der SV Loderhof/Sulzbach feierte seinen Weiberfasching.

Als die Partyband Dingl-Dangl & Friends den ersten Ton spielte, stürmten die tanzlustigen Weiber sofort das Parkett. Auf der Tanzfläche mischten sich Schlümpfe mit Clowns, die Bienen zogen die Marienkäfer und Feen in ihre Runde, Teufel, Gärtner und Erdbeeren tanzten mit Schlafmützen und Chinesen. Es gab viele originelle, liebevoll und detailreich gestaltete Kostüme zu bewundern, die sich in kunterbunter Fröhlichkeit trafen.

Starke Show gezeigt


Ein erster Höhepunkt war der Auftritt der VIGs, der Very Important Girls vom SVL. Sie kamen als Pink Ladies und boten mit zwei Kerlen, passend mit prächtigen Haartollen ausgestattet, eine spritzige Rock'n'Roll-Show. Schwungvoll und mit Augenzwinkern tanzten sie ihre ausgefeilte Choreographie, dass die Petticoats hoch flogen.

Die Zuschauerinnen applaudierten begeistert, bis die Pink Ladies ihre Show wiederholten. Super! Dann war die Tanzfläche wieder frei für alle. Bei Stimmungsmusik, Rock, Cha-Cha-Cha, Zwiefachem und sogar Walzer wurde begeistert getanzt. Für ein paar Schlager enterten die Pink Ladies die Bühne und sangen zusammen mit Dingl-Dangl.

Dann kam ein Mann in den Saal: Rüdiger. Der aufgeblasene Kerl ist das Maskottchen der VIGs. Er war der absolute Hahn im Korb und entsprechend begehrt. Er wanderte von einem Arm in den anderen, von sehnsuchtsvollen Rufen begleitet, bis schließlich die hemmungslosen Weiber der Gummipuppe die Kleider vom Leibe rissen!

Entflammte Sinne


Um Mitternacht kam die aufregendste Versuchung des Orients ins Kettelerhaus: eine Bauchtanzshow. Die sieben heißesten Körper der Stadt hatten sich im Männerballett von Schall'ke zusammengetan. Das war ein Bauchtanz, der diese Bezeichnung tatsächlich verdiente. Die schwüle Musik, die lasziven Bewegungen, die erotischen Gesten und die leidenschaftlichen Blicke der Haremsdamen ließen alle Frauen dahinschmelzen.

Aber obwohl sie wild klatschten, verschwanden die Schönen der Nacht nach einer Zugabe wieder und hinterließen nur entflammte Sinne und ungestillte Sehnsucht. Bis in die frühen Morgenstunden dauerte das ausgelassene Treiben. Erst dann hatten auch die ausdauerndsten Weiber genug getanzt. Sie freuen sich schon jetzt auf den Weiberfasching 2017.
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