Weniger Arbeitslose im April
Stahlproduktion bildet die Ausnahme

Laut Arbeitsagentur ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Geschäftsstelle Sulzbach-Rosenberg von März auf April "merklich" zurückgegangen, und zwar um 13,7 Prozent. Die Quote sank von 3,5 auf 3 Prozent. Im April des Vorjahres lag sie bei 3,6 Prozent.

Mitte April waren einer am Donnerstag herausgegebenen Presse-Info zufolge rund 770 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Gegenüber April 2015 sind dies der Statistik zufolge 150 Menschen beziehungsweise 16 Prozent weniger. Im Laufe des vergangenen Monats konnten etwa 350 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 70 mehr als im März.

Dazu der Leiter der Arbeitsagentur in der Herzogstadt, Franz Elsner: "Die positive Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt der Agenturgeschäftsstelle Sulzbach-Rosenberg hat sich - mit Ausnahme in der Stahlverarbeitung - fortgesetzt. So nahmen insbesondere saisonabhängige Betriebe aufgrund der milden Witterung die Außenarbeiten frühzeitig auf und holten Arbeitskräfte zurück."

Weiter Mangelware


In den vom Saisongeschehen unberührten gewerblichen Bereichen hingegen würden qualifizierte und leistungsfähige Facharbeiter immer mehr zur Mangelware. "Insbesondere bestehen - wie bereits in den Vormonaten - für Fachkräfte mit Berufserfahrung in den Metall- und Elektrobereichen sehr gute Beschäftigungschancen", ließ Elsner wissen.

Ferner seien Stellen am Bau und im Baunebengewerbe sehr schwierig zu besetzen. Elsner verwies auf den Bedarf an Malern, Elektrikern und Zimmerern. Gesucht seien darüber hinaus Physiotherapeuten, Pflegekräfte sowie medizinische- und zahnmedizinische Fachangestellte.
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