Wichtiger Knotenpunkt in Sulzbach-Rosenberg weiter gesperrt
Noch ist Geduld gefragt

Und nebenan wacht die Dreifaltigkeitskapelle: Es wird aber noch etwa einen Monat dauern, bis die neue Brücke am Erl-heimer Weg freigegeben werden kann. Solange geht es zur Altstadt weiterhin nur in Einbahnrichtung von der Alten Straße nach links über die Schießstätte.
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
12.10.2016
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Es geht nicht um historische Kaufmannszüge - die sind längst vorübergezogen. Es dreht sich um Anwohner, Realschüler, Besucher des Seniorenheims oder Nutzer des Wertstoffhofes. Sie alle müssen die Brücke am Erlheimer Weg passieren. Aber diese wird zurzeit neu gebaut. Die Behinderungen dauern zwar an, doch es gibt positive Signale.

Wichtige Passagen, Kreuzungen oder Knotenpunkte werden wenig wahrgenommen, wenn alle Verkehrsteilnehmer zügig durchkommen. Sind Baumaschinen aufgefahren oder gibt es Stauungen durch einen Unfall, lässt das Lamento meist nicht lange auf sich warten. Nicht anders beim Neubau der Brücke über den Erlbach in unmittelbarer Nähe der Dreifaltigkeitskapelle.

Seit April ist in diesem Bereich die gewohnte Verkehrsführung massiv beeinträchtigt. Durch den Neubau der maroden Brücke, mit dem die Firma Englhard maßgeblich betraut ist, wurde eine Vollsperrung des Erlheimer Weges notwendig. Wie nun Bauleiter Gerald Lord bei einem Ortstermin Bürgermeister Michael Göth versicherte, liege die Maßnahme im veranschlagten Zeitrahmen, der bis in die zweite Novemberhälfte reiche.

Wichtige Straße


"Wir haben natürlich nichts dagegen, wenn die Freigabe schon früher erfolgen könnte", meinte das Stadtoberhaupt augenzwinkernd. Er wollte damit die Wichtigkeit dieser Straße in der nördlichen Vorstadt unterstreichen, die an ganz normalen Tagen wegen der hochfrequentierten Institutionen, wie Realschule, Altenheim, Stadtgärtnerei und Wertstoffhof, Hunderte Fahrzeuge - einschließlich der Schulbusse - passieren.

Wie die Vertreter der Baufirma ergänzten, handle es sich beim 570 000-Euro-Projekt um ein in der Ausführung aufwändiges Vorhaben, das natürlich eine gewisse Zeit in Anspruch nehme. Allerdings habe man sicher auch Verständnis für die Interessen aller Anrainer, die möglichst zügig zu ihren Zielorten kommen wollten. Dafür leiste die Firma jetzt auch die Grundlage mit der sachgerechten Ausführung.

Gegenwärtig werden Pflaster-Einfassungen und Randsteine für Straße und Gehweg gesetzt. Zudem laufe das Herrichten des Unterbaus (Schotter-Frostschutz) für die Asphaltschicht, die in den Herbstferien aufgezogen werden soll. Das Anbringen der Brückengeländer soll Ende Oktober folgen. Der Beton der Brückenkonstruktion sei längst ausgehärtet und demnach auch vor Streusalz-Einflüssen geschützt.

"Voll im Zeitplan"


Bis auf die Asphalt-Deckschicht ist der neue Erlbach-Übergang eigentlich fertig, die Restarbeiten beschränken sich auf die Anschlüsse der Straßenstücke und Gehwege. Sollte sich allerdings dauerhaft schlechtes Wetter einstellen, könne der Zeitplan auch etwas durcheinander geraten. "Bis jetzt liegen wir aber voll im Zeitplan", versicherte Bauleiter Gerald Lord.
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