Wie Gott hinschauen und sich über den Fußball spielenden, ministrierenden Senegalesen freuen

Ein letztes Mal in diesem Jahr wurde der Freialtar auf dem Annaberg liebevoll geschmückt. Viele Gläubige versammelten sich am Sonntag davor, um für die reiche Ernte zu danken. Dabei übertrug Pfarrer Walter Hellauer die Geschichte vom wohlhabenden Mann und dem armen Lazarus, aufgeschrieben im Evangelium nach Lukas, in unsere Zeit. Den Reichen treffe im Jenseits ein hartes Urteil, weil er über den Bettler einfach hinweggesehen habe. "Wer nichts Gutes tut, der tut schon Böses genug", gab der Geistliche zu bedenken. "Deshalb soll uns dieser Tag erinnern, dass wir wie Gott hinschauen sollen, Mitleid empfinden und handeln und uns freuen über den Fußball spielenden, ministrierenden Senegalesen." - Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor, den Steffen Kordmann leitete, und der Bläsergruppe um Maria Boßle. Im Anschluss an die Messfeier genossen die Besucher Kartoffelsuppe, Wiener Würstchen, Bier, Kaffee, Kuchen - und natürlich den herrlichen Sonnenschein. KAB, Frauenbund und die Pfadfinder kümmerten sich um die Bewirtung. Bild: wbe

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