Wilde Ablagerung vor und Elektro-Plünderung im Wertstoffhof in Rosenberg
Bei Nacht und Nebel am Werk

Immer wieder kommt es zu wilden Ablagerungen wie diesen: Unbekannte hatten in der Nacht zum Donnerstag eine Couch, einen Sessel, zwei Matratzen und mancherlei anderen Müll vor den Toren des Wertstoffhofs an der Erzhausstraße in Rosenberg deponiert. Bild: hfz

Hans-Peter Riederer schlägt die Hände über dem Kopf zusammen: Der Umwelttechniker ist im Landratsamt zuständig für den Betrieb der Wertstoffhöfe im Landkreis. Sein besonderes Sorgenkind ist die Einrichtung an der Erzhausstraße in Rosenberg. Zuletzt trieben hier in der Nacht zum Donnerstag Unbekannte wieder ihr Unwesen. Zurück blieben an der Zufahrt zum Wertstoffgelände eine auffällig gemusterte Couch, ein dazugehöriger Sessel sowie zwei Matratzen und allerlei anderes Gerümpel.

"Das ist kein Einzelfall", klagt Riederer, so etwas kommt immer wieder vor." Er hofft nun mit der Veröffentlichung des Bildes, dass jemand Hinweise auf die ursprünglichen Besitzer geben kann. Außerdem setzt er darauf, dass vielleicht Passanten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag an der Erzhausstraße ein Fahrzeug gesehen haben, auf denen diese ausgedienten Möbelteile transportiert worden. Wer Riederer weiterhelfen kann, den bittet er, sich unter der dienstlichen Nummer 09621/39 147 bei ihm zu melden.

Doch die Hinterlassenschaften vor dem Tor sind nicht die einzigen Probleme, die es am Wertstoffhof in Rosenberg gibt: "Nahezu jede zweite Nacht kommen dort Unbekannte." Zielgerichtet streben sie dann den Container für Elektronikschrott an. So geschah es auch im genannten Tatzeitraum.

"Die Teile lagen über den ganzen Hof verstreut, ähnlich wie in anderen Nächten zuvor schon", schildert der Umwelttechniker das Bild, das sich ihm und seinen Mitarbeitern am Donnerstagmorgen bot. Die Unbekannten verschaffen sich in aller Regel über einen Erdwall oder auch über einen Zaun Zugang zu dem Areal. Danach entern sie den Container mit Elektrogeräten, nehmen mit, was ihnen brauchbar und nützlich erscheint und werfen den Rest einfach auf den Boden.

Der Schwerpunkt liegt bei solchen nächtlichen Aktion zwar auf dem Elektroschrott. Aber laut Riederer sehen sich Unbekannte auch sonst verbotenerweise nach brauchbaren Dingen um. Dabei gehen sie nicht zimperlich vor. Was dann nicht interessant genug erscheint, wird einfach hingeworfen und liegengelassen.

Auch bei solchen Vorfällen wäre Hans-Peter Riederer froh, wenn es Zeugen gäbe, die ihn beim Aufspüren der Übeltäter hilfreich sein könnten.
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