Winterdienst-Bilanz der Bauhöfe in Amberg, Sulzbach-Rosenberg und des Kreises
Zwei Drittel weniger Salz

Im Winter 2015/2016 mussten Bauhof und Gärtnerei die Gehwege nicht sehr oft räumen. Bild: Royer

Mit Schnee und Eis sollte es für das erste Halbjahr eigentlich vorbei sein. Aus den Bau- und Betriebshöfen des Kreises, von Amberg und der Herzogstadt liegen nun aktuelle Zahlen zum Räum- und Streudienst vor.

Seit mittlerweile sechs Jahren werde wegen der nicht mehr so strengen Winter weniger Streugut verbraucht und geringere Stundenzahlen für diese Einsätze benötigt. Aber für die "Männer in Orange" ist die kalte Jahreszeit weiter mit viel Arbeit verbunden. Denn neben den unterschiedlichen logistischen Aufgaben des Winterdienstes müssen auch Streumittel bevorratet und auch andere Arbeiten erledigt werden. Erwin Thurner, Leiter des Sulzbach-Rosenberger Bauhofes, erklärte am SRZ-Telefon, dass sich der durchschnittliche Salzverbrauch im Vergleich zu Jahren mit viel Schnee und Eis um zwei Drittel reduziert habe.

Zahlen und FaktenBauhof Sulzbach-Rosenberg: 2790 Einsatzstunden; Streugutverbrauch: 175 Tonnen Salz, 50 Tonnen Sole und 20 Tonnen Streusplitt. In schnee- und frostfreier Zeit wurden Gräben und Durchlässe gereinigt, Baumschnitt, Pflasterreparatur und Instandhaltung umgesetzt.

Betriebshof Amberg: 650 Tonnen Streugut verbraucht; im Einsatz waren neun Großfahrzeuge Frühschicht (11 Tage) und drei Großfahrzeuge Spätschicht (8 Tage). Der Winterdienst ist auch teilweise an andere Unternehmen vergeben.

Kreisbauhof Amberg-Sulzbach: 63 Einsätze mit 14 Fahrzeugen, 1350 Tonnen Salz verbraucht; außerdem Baumschnitt und Instandhaltungsarbeiten. (oy)
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