Wird der Loderhof besser angebunden?
Kosten prüfen, dann planen

So ein Durchgang soll nach dem Willen der FWU auch bald die beiden anderen Waldfriedhof-Parkplätze verbinden. Der Bauhof wird sich darum kümmern.

Planerisch große Räder dreht der Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss manchmal. In seiner Sitzung stießen zwei Anträge jetzt auch wichtige wesentliche Verkehrsthemen der Stadt an: Die bessere Anbindung des Waldbades und die Erschließung des Loderhofes über die Grafmühle. Die Planer machen sich bald an die Arbeit.

Zunächst aber kümmerte sich die FWU-Fraktion um den Waldfriedhof: Dort sind die beiden unteren Parkplätze durch einen befestigten Weg mit Gehhilfe verbunden. Das sollte auch mit den beiden oberen Parkplätzen geschehen, damit die Besucher nicht immer den nicht befestigte Grünstreifen benutzen müssten.

Auftrag für den Bauhof


Der Bauhof könnte das erledigen, schlug Helmut Pilhofer vor. Die anderen Bauausschuss-Mitglieder versicherten sich zunächst, dass das möglich sei, und stimmten dann zu.

Im Zusammenhang mit der Änderung des Flächennutzungsplanes hatte schon vor der Sitzung Einigkeit im Bauausschuss darüber bestanden, dass zur besseren verkehrlichen Erschließung des Waldbades eine waldbadnahe Trasse gewählt werden soll, vermutlich Richtung Osten. Voraussetzung für eine mögliche Straßenplanung, so erklärte Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn, wäre allerdings die Vermessung des Geländes. Hier werde die Verwaltung zunächst Angebote einholen. Die Kosten könnten dann im Haushalt 2017 eingestellt werden und der Stadtrat hätte die Möglichkeit, bei den Haushaltsberatungen darüber zu entscheiden. Dem stimmte der Bauausschuss zu. Genauso lief es mit einem Antrag der SPD: "Zur besseren verkehrlichen Erschließung des Loderhofes und zur Entlastung der Goethestraße soll geprüft werden, welche Möglichkeiten es gibt, die Loderhofstraße weiterzubauen, ohne dass eine große Brücke unter der Bahn notwendig ist."

Situation beobachten


Auch hier sollten nach Meinung der Verwaltung erst Angebote für Voruntersuchung der Planungsvarianten vorgelegt werden. Abhängig von den Kosten könne dann über Beauftragung entschieden werden - oder Behandlung bei Haushaltsberatungen.

Auf Anfragen teilte die Stadtbaumeisterin mit, dass der zweite Poller in der Neustadt zur Verengung der Durchfahrt bald wieder eingesetzt wird, Ordnungsamtsleiterin Rosalia Wendl sicherte zu, die Entwicklung der Verkehrssituation in Hofgarten- und Rumburgstraße nach Eröffnung des Geschäftszentrums genau zu beobachten und dann über eine eventuelle Veränderung der Verkehrsführung zu entscheiden.
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