Wirtschafts- und Kulturforum Pro Su-Ro hält Mitgliederversammlung
Besenfest ein großer Feger

Über ein gutes Jahr 2015 für Wirtschaft und Kultur freuten sich (von links) Geschäftsführerin Yvonne Rösel, 1. Vorsitzender Kurt von Klenck und 3. Vorsitzender Klaus Bock. Bild: hka

Wenn die Mitgliederzahl und das Vermögen wachsen, kann ein Verein zufrieden sein. Das gilt auch bei Pro Su-Ro, wenngleich das Wirtschafts- und Kulturforum über einige kleine Verbesserungswünsche nachdachte und diskutierte.

"Aus der Region für die Region" - dieser Grundsatz von Pro Su-Ro gilt nicht nur für den Einkauf, sondern auch für die Kultur. Die Mitglieder blickten im Gasthaus Zum Wulfen auf die Aktivitäten des Jahres 2015 zurück und nahmen eine Vorschau auf weitere Termine mit.

Dass die Zahl der Mitgliedsfirmen auf 140 angestiegen ist, nennt Vorsitzender Kurt von Klenck "ein gutes Zeichen". Aus dem früheren Nebeneinander von Stadt und Pro Su-Ro sei ein Miteinander geworden. Diese Meinung teilten Bürgermeister Michael Göth, sein zweiter Stellvertreter Hans-Jürgen Reitzenstein sowie Mitglieder des Stadtrates, die sich bei der Versammlung zu Wort meldeten.

Weihnachtsmarkt gefragter


Der Weihnachtsmarkt 2015, so von Klenck, sei durch einige Neuerungen attraktiver geworden. "Die Besucher möchten Abwechslung und Unterhaltung", begründete er die Veränderungen im Kulturprogramm. Dass in Zukunft noch mehr für Kinder angeboten werden solle - vom Bonbonstand bis zum Karussell - wurde in der Aussprache mehrfach gefordert.

Volle Zustimmung fanden die anderen Veranstaltungen wie die Schulanfang-Messe mit dem Fahrrad-Basar, deren Erlös von 300 Euro Kindergärten zugute kam. Bei der Messe Kompas stellten 70 Firmen aus Handel, Handwerk und Gewerbe aus, die Abende im Zelt gestalteten Bands und Kabarettisten.

Das Glanzlicht des Jahres war ohne Zweifel das Besenfest mit der Kultur- und Einkaufsnacht. Mit zehn Vereinen, die sich beteiligten, und kulturellen Angeboten der Museen, Schulen und Kirchen gab es ein buntes Programm. Die Läden öffneten bis 22 Uhr; das Kneipen-Clubbing war zeitgleich ein weiterer Anziehungspunkt.

Eine Erfolgsgeschichte nannte Geschäftsführerin Yvonne Rösel den Pro Su-Ro-Einkaufsgutschein. 10 000 Euro pro Quartal kämen regelmäßig zu den bereits schon 30 000 Zehn-Euro-Gutscheinen dazu: "Die Idee kommt gut an, ein prima Geschenk mit vielfältigem Nutzen".

Ebenso positiv bewertet wurden die Firmen-Präsentationen, der Fest- und Feiertagskalender, der beim Martini-Markt erworben werden kann, und die Stoff-Einkaufsbeutel im Design des "Bergstadtboten" , die den Mitgliedsfirmen zur Verfügung gestellt werden - "ein Dankeschön an unsere Mitglieder", so Kurt von Klenck. Der Bergstadtbote verzeichne einen leichten Anstieg der Anzeigen. Das Rätsel "Kennst du deine Stadt?" sei für viele eine harte Nuss.

Überschuss in der Kasse


Die Regularien einer Mitgliederversammlung wurden auch bei Pro Su-Ro abgehandelt. Kassier Sebastian Maier meldete einen erfreulichen Überschuss; die Revisorin Brigitte Munker hatte keine Beanstandungen. Der Vorsitzende dankte dem Bürgermeister für regelmäßigen Gedankenaustausch und bestmögliche Unterstützung. Dieser wiederum lobte die Werbung für die Stadt, ihren Handel und ihre Gastronomie.

Nachfolger gesuchtMit Bedauern hörten die Mitglieder des Wirtschafts- und Kulturforums, dass der 2. Vorsitzende Walter Heldrich aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegt. Das Internetportal aber will er wie bisher weiter gestalten und betreuen. Ein Nachfolger wird aller Voraussicht nach erst bei den Neuwahlen im kommenden Jahr zum Einsatz kommen. (hka)


Die Idee kommt gut an, ein prima Geschenk mit vielfältigem Nutzen.Geschäftsführerin Yvonne Rösel über den Pro-Su-Ro-Gutschein
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