Wissenswertes über Hilfsmittel Vortragsthema bei den KAB-Senioren aktiv Rosenberg
Haftpflicht für E-Rollstuhlfahrer

Informationen über Hilfsmittel für ältere Menschen holten sich die KAB-Senioren aktiv der Pfarrei Herz Jesu Rosenberg. Christa Lange und ihr ehemaliger Mitarbeiter Johann Spies vom Sanitätshaus Lange aus Amberg und Sulzbach-Rosenberg standen Rede und Antwort.

"Wenn Rollatoren oder Rollstühle benötigt werden, ist zuerst eine ärztliche Verordnung notwendig", erläuterte Spies. Diese werde zusammen mit einem Kostenvoranschlag bei der Krankenkasse eingereicht. Liege die Genehmigung vor, besorge ein Sanitätshaus das Hilfsmittel, das in dessen Eigentum bliebe. Mitarbeiter könnten ins Haus kommen, die Hilfsmittel erklären und eventuell anpassen. Die Gewährleistungszeit liegt bei fünf Jahren.

Weiter führte Spies den Senioren vor, wie ein Rollstuhl mit wenigen Handgriffen zerlegt werden kann, so dass er leicht in den Kofferraum eines Autos passt. Fahrer von Elektro-Rollstühlen, die 15 Kilometer pro Stunde und mehr erreichen können, sind Teilnehmer am Straßenverkehr und benötigen eine Haftpflichtversicherung. Auch eine Diebstahlvorsorge sollte in Betracht gezogen werden. Nicht mehr gebrauchte Rollstühle gehen an das Sanitätshaus zurück.

Zum Schluss ging Spies auf Badewannen- und Treppenlifter ein. Auch hier müsse eine ärztliche Verordnung vorliegen. Die Krankenkassen könnten einen Zuschuss dazu gewähren, und manche Hilfsmittel könnten geleast werden.
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