Wo die Ökokiste herkommt: Frauen-Union besichtigt Hutzelhof in Weißenberg
Vor 20 Jahren auf neuen Weg

Kristina Roth-Malz (links) führte die Unionsfrauen und deren Vorsitzende Nicole Selendt (rechts) durch die verschiedenen Abteilungen des Hutzelhofs. Bild: hka

Weißenberg. "Die Ökokiste": Weiße Lieferwagen mit dieser Aufschrift sind häufig zu sehen auf den Straßen in Stadt und Land. Sie kommen vom Biobetrieb Hutzelhof, einem Erzeuger und Vermarkter von ökologischen Lebensmitteln. Die CSU-Frauen-Union aus Sulzbach-Rosenberg unternahm dort einen Betriebsrundgang.

Vor 20 Jahren haben Günter und Lisa Kugler einen neuen Weg beschritten. Auf ihren Feldern und Gewächshäusern in Weißenberg bauen sie seitdem Gemüse nach den strengen Demeter-Richtlinien für biologisch-dynamische Landwirtschaft an und vermarkten es zusammen mit anderen Bio-Bauern aus der Region. Die Idee kam an, der Hutzelhof und seine Ökokiste sind zu einem Erfolgsmodell geworden.

Einmal pro Woche, so erzählte Kristina Roth-Malz, Marketing- und PR-Frau des Betriebs, den Besucherinnen, liefert der Hutzelhof Kisten mit frischem Gemüse und Obst, mit Milch, Käse, Kartoffeln und saisonal auch Fleisch an Verbraucher in der Oberpfalz, im Raum Nürnberg und Bayreuth. Diese können per Telefon, Email oder im Online-Shop ihre Wünsche äußern oder wählen zwischen einer Regionalkiste, einer Mixkiste, Rohkostkiste und anderen Modellen.

Darüber hinaus ist ein Sortiment von Lebensmitteln im Angebot, vom Brotaufstrich über Müslis, Säfte bis hin zu Wein, natürlich ebenfalls alles aus kontrolliertem ökologischen Anbau. Im Sommer dieses Jahres wurde die eigene Bäckerei in Betrieb genommen, die aus Dinkel und Roggen Brot und Semmeln herstellt.
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