Zeugnisse an der Berufsfachschule für Musik
Schlussakkord mit ganz viel Lob

Die erfolgreichen Absolventen der Berufsfachschule für Musik mit Bürgermeister Michael Göth (links), Bezirksrat Richard Gaßner (Dritter von links), Bezirks-Kulturreferent Thomas Gabler (Sechster von links), Bezirkstagspräsident Franz Löffler (Zweiter von rechts) und Schulleiter Benedikt Boßle (rechts).

20 junge Künstler haben die Berufsfachschule für Musik mit dem Abschluss "Staatlich geprüfter Ensembleleiter" verlassen, je drei haben das pädagogische beziehungsweise künstlerische Aufbaujahr bestanden. Nun gab es für die Absolventen Zeugnisse.

"Ihr habt euch so manches musikalische Wissen angeeignet und förmlich in eine Tasche eingepackt", sagte Schulleiter Benedikt Boßle zu den Absolventen. Aber nicht nur Wissensbildung müsse eingepackt werden, sondern auch Herzensbildung und eine große Portion Herzenswärme, denn "Musik ist Bildung der Seele und spricht zum Herzen". Boßle dankte allen Schülern, die sich voll und ganz in die Schulgemeinschaft eingebracht und damit dazu beigetragen haben, dass die Einrichtung nicht nur lebens- sondern auch liebenswert wurde.

Die Schule ist eine Einrichtung des Bezirks Oberpfalz. Auch Bezirkstagspräsident Franz Löffler richtete deshalb das Wort an die Entlassschüler. "Was ist mein Beruf wert in der Gesellschaft? Was kann ich zum Bruttosozialprodukt beitragen?", diese Fragen, so Löffler, stelle sich jeder Mensch. Auch wenn Kultur nie kostendeckend sei, trage sie doch im höchsten Maße zum Bruttosozialprodukt bei, denn ohne Kultur wäre unsere Gesellschaft nicht lebensfähig". Mit ihrer musikalischen Ausbildung könnten die Absolventen einen Beitrag zur Stabilisierung der friedlichen und freiheitlichen deutschen Gesellschaft leisten. Schließlich wünschte der Bezirkstagspräsident den jungen Musikern Lebensfreude und beruflichen Erfolg.

Beste Voraussetzungen


Bürgermeister Michael Göth überbrachte den Jugendlichen die Glückwünsche der Stadt. "Ich weiß nicht, wohin ihr Weg Sie führen wird", sagte er, "aber Sie haben hier an der Berufsfachschule die besten Voraussetzungen für diesen Weg erhalten."

Dann wurden die Entlassschüler namentlich aufgerufen. Unter kräftigem Applaus kamen sie auf die Bühne. Boßle und Löffler überreichten ihnen die Zeugnisse, Kulturreferent Thomas Gabler einen Notenblock und Bezirksrat Richard Gaßner das Jahrbuch. Auch Göth und die stellvertretende Schulleiterin Ruth Kern beglückwünschten die Absolventen.

Besonders gratulierte Boßle den Jahrgangsbesten. Erstmals in der Geschichte der Schule erreichte eine Schülerin die Traumnote 1,0 mit Auszeichnung, erklärte er. Die Klarinettistin Anna Lottner erzielte dieses herausragende Ergebnis. Sehr gut waren auch Rebecca Fürst mit der Note 1,31 und Julia Haydn mit 1,4.

Wenn die Berufsfachschule einlädt, darf Musik nicht fehlen. Anna Lottner, die Schulbeste, hatte mit zwei Sätzen von Robert Schumann auf der Klarinette die Feierstunde virtuos eröffnet. Robert Frey brillierte auf dem Marimbaphon, und die Musicalklasse begeisterte mit Gesang und Tanz in "New York, New York".
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