Zukunft des Maxhüttengeländes im Blick
Runder Tisch soll Lösung bringen

Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
11.12.2015
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Auf der Hochofen-Plaza kündet ein Christbaum vom herannahenden großen Weihnachtsmarkt am vierten Adventssonntag, zu dem sicher wieder tausende Besucher strömen werden. Und es wären vielleicht eben so viele, wenn die Verantwortlichen endlich einen Weg finden würden, um das alte Montan-Erbe an dieser Stelle dauerhaft - inklusive musealer Bereich - für die Nachwelt zu sichern. Erst vor ein paar Tagen vereinbarte auf Initiative von Bürgermeister Michael Göth Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz (CSU) einen Gesprächstermin in der Landeshauptstadt, der sich mit dieser Thematik beschäftigt (wir berichteten). Für den Parlamentarier ist die Zukunft des weitgehend brachliegenden Maxhütten-Areals eine der zentralen Herausforderungen für Sulzbach-Rosenberg. Um den vielen Worten Taten folgen zu lassen, wurde der Termin Anfang des Jahres 2016 im Ministerium organisiert: Bei der Besprechung wird neben Schwartz auch Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl (SPD), Bürgermeister Michael Göth (SPD), Staatssekretär Albert Füracker (CSU) sowie je ein Vertreter des Finanzministeriums und des Landesdenkmalamts teilnehmen. Schwartz hält den großflächigen Rückbau der Anlagen auf dem MH-Areal für ein Vorankommen unumgänglich. "Ich bin der Ansicht, dass wir uns auf den Erhalt der Hochofenplaza konzentrieren sollten. Die gesamte Produktionsanlage auf dem Maxhüttenareal zu konservieren, ist aus vielen Gründen nicht möglich. Neben der Tatsache, dass zahlreiche Teile längst zerstört oder zurückgebaut sind, ist auch der finanzielle Aspekt anzuführen. Alleine die Sanierung der Hochofenplaza ist mit mehreren Millionen Euro zu veranschlagen. Hinzu kommt der laufende Unterhalt", erläuterte der Abgeordnete gegenüber unserer Zeitung. Für ihn wäre der Erhalt der Plaza als Denkmal- und Veranstaltungsort sowie eine zeitgemäße Folgenutzung für das restliche Areal ideal: "Hiervon kann Sulzbach-Rosenberg nur profitieren. Denn eine stark einsturzgefährdete Industriebrache wird der erfolgreichen Bergbaugeschichte Sulzbach-Rosenbergs erst recht nicht gerecht", Bild: bmr
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