Geschäftsführer Dirk Mahnke von Maxhütte Rohrwerk ist weg
Mahnke ist weg

Dirk Mahnke ist nicht mehr Vorsitzender der Geschäftsführung beim Rohrwerk Maxhütte. "Er hat das Unternehmen verlassen", hieß es dazu am Montag nach erfolgter Bestätigung aus Rosenberg. Archivbild: Gebhardt
Wirtschaft
Sulzbach-Rosenberg
13.07.2015
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Das Führungs-Trio der Maxhütte Rohrwerk (RMH) ist (zumindest vorläufig) reduziert auf ein zweiköpfiges Team. Dirk Mahnke, der Vorsitzende der Geschäftsführung, ist nicht mehr dabei.

Und von den beiden verbliebenen, Siegfried Gierl (Technik) und Harry Nimmerjahn (Finanzen), hieß es am Montag dazu übereinstimmend nur: "Das stimmt, Herr Mahnke ist seit 6. Juli weg. Das ist der offizielle Sprachgebrauch." Über die Hintergründe schwiegen sich beide aus, auch darüber, ob an eine Nachfolge gedacht sei oder nicht. Mahnke war erst im August 2013 ins Unternehmen eingetreten. Betriebsratsvorsitzender Karl-Heinz König bedauerte dies gegenüber dieser Zeitung. Mahnke habe sich vergangene Woche von ihm persönlich verabschiedet, habe aber keine Gründe für diesen Schritt dargelegt.

Personalabbau als mögliche Konsequenz

König erneuerte seine schon wiederholt vorgebrachten Forderungen nach Investitionen für das Rohrwerk. Er sprach von Versäumnissen seitens der Eigentümerfamilie Aicher: "Mit Verzicht ist das Werk nicht zu retten", unterstrich er und meinte damit das Aicher-Begehren, wonach die Belegschaft 40 Stunden zum 35-Stunden-Tarif arbeiten solle. Das würde einen Personalabbau nach sich ziehen. Der Betriebsratsvorsitzende befürchtet zudem, dass zur Umsetzung dieser Pläne der frühere Rohrwerk-Geschäftsführer Karl Reyzl reaktiviert werden könnte und meinte dazu: "Das wäre der verkehrte Weg."
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