Schülerwoche des Instituts Fraunhofer Umsicht
Hautnah an der Wissenschaft

Wirtschaft
Sulzbach-Rosenberg
08.03.2016
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Wissenschaft verstehen, das hat sich Fraunhofer Umsicht an seine Fahnen geheftet - nicht zuletzt auch aus eigenem Interesse. Schließlich ist das Institut in Sulzbach-Rosenberg stets auf der Suche nach frischem Blut. Aus diesem Grund wurde die sogenannte Schülerwoche eingeführt.

Sulzbach.Rosenberg. Diese findet heuer seit Montag bereits zum dritten Mal statt und dauert bis Freitag, 11. März. Wie bei den Vorgängerveranstaltungen sind auch dieses Mal Schüler des Herzog-Christian-August-Gymnasiums (HCA) in Sulzbach-Rosenberg und der Georg-August-Zinn-Schule Reichelsheim (GAZ) aus dem Odenwald mit von der Partie. Sie können sich über Berufsmöglichkeiten im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) informieren. Dafür hat sich Fraunhofer Umsicht auch externe Partner aus der Oberpfalz ins Boot geholt.

Interesse an Arbeitsplatz


Die Teilnehmer sind jeweils in der 11. Klasse und haben naturwissenschaftliche Leistungsschwerpunkte gewählt. Begleitet werden sie von den Lehrern Christian Weinfurtner (HCA), Manfred Kilthau und Beate Kusch (beide GAZ). Viele interessieren sich für einen Arbeitsplatz im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich und die Nachfrage nach der Schülerwoche ist groß.

Es handelt sich dabei um keine Pflichtveranstaltung. Die Teilnahme erfolgt auf rein freiwilliger Basis. Das Geschlechterverhältnis ist dabei, laut Fraunhofer Umsicht, ausgewogen. Während der Woche gibt es für die Jugendlichen viel Informatives über die Technologien der Abteilungen zu hören und wie es ist, bei diesem Institut zu arbeiten.

So stellen Dr. Andreas Apfelbacher (Gruppenleiter Thermochemische Prozesse, Abteilung Energietechnik), Katrin Franke (Bibliothek), Stephanie Kroop (Abteilung Kreislaufwirtschaft), Markus Heberlein (Abteilung Biologische Verfahrenstechnik), Julian Walberer (Abteilung Thermische Verfahren) und Nina Schmitt (Abteilung Energietechnik) ihre Arbeit vor und zeigen, mit welchen Themen sie sich beschäftigen. Gleich am ersten Tag hatten die wissenschaftlichen Mitarbeiter Siegfried Klein (Abteilung Energietechnik) und Mickael Méry (Abteilung Neue Materialien) durch Technik und Labore von Fraunhofer Umsicht geführt.

Bei der Redaktion


Susanne Lettner (beim Institut Leiterin Marketing) organisiert die Schülerwoche und sie hat sich noch Partner mit ins Boot geholt, wie die Stadtwerke Amberg, den Zweckverband Müllverwertung Schwandorf und die Schmack Biogas GmbH. Zudem nehmen die Schüler die Redaktion des Medienhauses Der neue Tag in Weiden unter die Lupe. Dort besuchen die künftigen Abiturienten die Zentralredaktion des Medienhauses Der neue Tag und das dazugehörige Druckzentrum, das täglich die aktuelle Ausgabe der Sulzbach-Rosenberger Zeitung liefert.

Eine Stadttour


Bei der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH) erfahren die jungen Leute viel über Studienmöglichkeiten und das Studentenleben an der OTH und nehmen am dortigen Schülerinformationstag teil. Damit die Gäste aus dem Odenwald die Region kennenlernen, steht ebenso eine Stadttour durch Sulzbach-Rosenberg auf dem Plan.

Professor Dr. Andreas Hornung, Leiter von Fraunhofer Umsicht, freut sich über das große Interesse der Jugendlichen. Er ist der Initiator und war einst selbst Schüler an der GAZ.
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