Stahlgruber feiert 36-Millionen-Investition
Groß wie 200 Einfamilienhäuser

Andrej Jerman (links) und Bernhard Strauch, der Vater des Logistikzentrums, starteten gemeinsam die neue Anlage durch Knopfdruck.
Wirtschaft
Sulzbach-Rosenberg
09.06.2016
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"Stahlgruber hat dadurch seine bedeutende Marktstellung untermauert." Zitat: Logistik-Leiter Andreas Schoene

Eine sagenhafte Summe. Rund 100 Millionen Euro hat Stahlgruber seit 1993 in Sulzbach-Rosenberg investiert. Mit eingerechnet ist da schon der jüngste Streich mit 36 Millionen: Am Donnerstag beendete die Einweihungsfeier die 7. Ausbaustufe des großen Logistikzentrums. Und der Branchenriese wächst weiter.

Jetzt läuft sie, die Erweiterung im Industriepark Ost, bestehend aus einem teilautomatisierten Wareneingangs-Terminal und einem automatischen Kleinteilelager. "Damit wird die Leistungsfähigkeit von Stahlgruber weiter verbessert, es profitieren Werkstätten und weitere Kunden ab sofort", erläuterte Andrej Jerman, der Chief Operating Officer der GmbH. Gemeinsam mit Partnern und Lieferanten sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft weihten er und seine Kollegen samt Belegschaft den Erweiterungsbau ein.

Zeitplan exakt gehalten


Logistik-Leiter Andreas Schoene erklärte die Notwendigkeit der Investition: "Regelmäßiges Wachstum und die Vertriebsgebiets-Erweiterung auf das gesamte Bundesgebiet durch die neue Tochter PV Automotive bildeten die Basis dieses Vorhabens." Stahlgruber habe dadurch seine bedeutende Marktstellung untermauert. Dank des exakt eingehaltenen Zeitplans der einzelnen Bauabschnitte konnte die bereits 7. Ausbaustufe des Logistikzentrums nach nur 16 Monaten Bauzeit pünktlich in Betrieb genommen werden.

Entstanden sind ein beeindruckender Wareneingangs-Terminal mit über 17 000 Quadratmetern Fläche und 19 Toren sowie ein automatisches Kleinteilelager mit 165 000 neuen Lagerplätzen. Der Neubau ist durch eine zweistöckige Brückenkonstruktion und das komplette Transportband-System an das Bestandsgebäude angebunden. Annähernd 1000 Tonnen Stahl und über 10 000 Kubikmeter Beton waren für die Realisierung des neuen Gebäudekomplexes nötig. So entstand ein umbauter Raum von 190 000 Kubikmetern, das Volumen von mehr als 200 Einfamilienhäusern.

Schneller und präziser


Die Besonderheit stellte Schoene auch heraus: "Erstmalig im Kfz-Teilegroßhandel erfolgt der Wareneingang nahezu komplett automatisiert und ohne Wartezeiten. Im neuen automatischen Kleinteilelager werden Kundenaufträge mit deutlich gesteigerter Schnelligkeit und Präzision für den Versand bereitgestellt."

Die Präzision des Stahlgruber-Teams spiegelte sich auch in der Feier wider: Hochakrobatische Bundesliga-Turner, ein genialer Lichtkünstler, perfekt organisierte Licht- und Soundeffekte samt professionellem Info-Material - das stand dem attraktiven Essen vom "Weißen Ross" in Illschwang in nichts nach.

653 Arbeitsplätze


Richard Reisinger sah durch solche Festakte das Wohlbefinden des Landrats sehr gesteigert und den Fleiß und die Kompetenz der Menschen vor Ort gewürdigt. Bürgermeister Michael Göth betonte den großen Anteil von Stahlgruber mit seinen 653 Arbeitsplätzen am Aufschwung der Region und Sulzbach-Rosenbergs zur Vollbeschäftigung: "Ein großer Tag für die Stadt!" (Zum Thema)

Stahlgruber hat dadurch seine bedeutende Marktstellung untermauert.Logistik-Leiter Andreas Schoene

Daten des neuen Erweiterungsbaues

Sulzbach-Rosenberg. (ge) Beeindruckende Zahlen liefert die jüngste Investition im Industriepark Ost:

Umbauter Raum 190 000 m³

Verbauter Stahl 930 Tonnen

Betonmenge 10 400 m³

Stahlbau für automatisches Kleinteilelager 1000 Tonnen

Nutzfläche auf zwei Ebenen verteilt 22 330 m²

Neue Behälterplätze 165 000

Behälterfördertechnik 3,2 km

Palettenfördertechnik 600 m

Neue Wareneingangstore 19

Gesamtinvestition 36 Mio. Euro

Arbeitsplätze 50

Bauzeit 16 Monate

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