11. Regionalmarkt in Tännesberg
„Eigene Herstellung, 100 Prozent Natur“

Der Tännesberger Regionalmarkt war wieder sehr gut besucht. Am Stand des Lerauer Bienenweilers gab es auch Kostproben. Bild: es
Freizeit
Tännesberg
12.09.2016
71
0

Das Motto "Regional ist mehr wert" setzt sich bei Verbrauchern immer mehr durch. Die vielen Verkaufsstände lieferten am Sonntag beim 11. Regionalmarkt in Tännesberg den Beweis.

Tännberg. (es) Außer dem "Lederer"-Innenhof auch die Raiffeisenstraße einzubeziehen, erwies sich als vorteilhaft. Das Interesse an regionalen Produkten war groß und hielt bis zum Abend an. Braten vom Rotvieh aus war zur Mittagszeit der große Renner. Am Nachmittag sorgte Alleinunterhalter Alfred Wittmann für Stimmung.

Menge beschränkt


Mit "Eigene Herstellung, 100 Prozent Natur" priesen Peter Schmidt und seine Ehefrau Karin aus Neustadt/WN ihre Produkte auf dem Vorplatz der Kirche an. "Wir sammeln eigenes Obst, eigene Beeren und stellen alles selber her. Nur ist unser vielfältiges Angebot in der Menge beschränkt." Das galt ebenfalls für den Kreemo aus Franken, der am Stand daneben Marmeladen, Tees und Obst anbot. Viele Besucher interessierten sich auch für den Lerauer Bienenweiler und für die Metallkunst von Johann Völkl aus Kleinschwand. An den Spezialitäten von Rotvieh-Schwarz wie Bio-Burger oder "Oxn-Fetzn" kam keiner vorbei. Die Jäger servierten Wildwürste und Langosch. Beim Wildgulasch legte Hans-Peter Klünner großen Wert darauf, dass es nicht von einem verstrahlten Wildschwein stammte. Immer dicht umlagert war der Stand der Landfrauen mit Emmerkuchen und Kücheln.

Sehr gefragt war Eis am Stand der Bäckerei Spickenreither. Bei der Auswahl des Streuobsthofs Steinach von Maria Bernhard fiel die Entscheidung schwer. Regionalprodukte bot auch das Café "Landgericht" aus Weiden an, außerdem Handarbeitssachen aus eigener Produktion. Darauf legte auch Familie Müller aus Lennesrieth Wert.

Mit einer geräucherten Forelle oder einem Fischpflanzl deckte sich mancher am Stand vom "Schwarz- Bruzzler" aus Luhe ein. Die Metzgerei Schneider bot eine große Palette an Spezialitäten vom Rotvieh aus eigener Zucht an. Kräuterdrinks mit einem Eiswürfel von der Moosbacher Hexenküche ließen sich bei der Wärme gut verkaufen.

Auf großes Interesse stieß Markus Bächer aus Irchenrieth an der Großenschwander Straße. Er stellte mit der Motorsäge Holzdekorationen her. Vor allem Frauen blieben bei Gewächsen aus dem Garten stehen. Vor dem Eingang zum Innenhof des Wirtshauses "Lederer" verkaufte der Bund Naturschutz seine Produkte, während Projektmanagerin Gabriele Schmid informierte.

Braten vom Rotvieh


In einer Ecke im Eingangsbereich wollte Cordula Müller, Tanzmühle, nichts verkaufen, sondern nur über die Fertigkeit mit einem Spinnrad berichten. Stolz waren die Kinder auf selbst gesponnene Fäden, die sie mitnehmen durften. Zum ersten Mal war die Metzgerei Ebnet mit einem Stand im Innenhof vertreten. Keramiksachen für den Garten oder Innenbereich bot Andrea Weiß aus Neudorf an.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.