14-Jährige ist ertrunken
Obduktion ergibt eindeutiges Ergebnis

Mit diesem aluminiumgefertigten Ruderboot sind die fünf Jugendlichen auf den Stausee hinausgefahren. Der Aufdruck "Kainz-Boot" hat nichts mit dem Kainzmühlstausee zu tun, sondern verweist auf den Bootshersteller in Regensburg. Bild: dob
Freizeit
Tännesberg
28.07.2016
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Das 14-jährige Mädchen, das am Sonntagabend nach einer nervenaufreibenden Suchaktion tot aus dem Kainzmühlstausee geborgen wurde, ist ertrunken. Dies ergab die Obduktion am Medizinischen Institut in Erlangen. Laut Albert Brück, Sprecher des Polizeipräsidiums in Regensburg, gebe es keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkung. Am Freitagabend war die Realschülerin mit vier Freunden im Alter von 14 bis 17 Jahren in einem Ruderboot auf den Stausee hinausgefahren. Was dann genau passiert ist, müssen die polizeilichen Vernehmungen erst noch ergeben. Vier Jugendliche erreichten schwimmend das rettende Ufer. Warum die Windischeschenbacherin es nicht schaffte, versucht die Kripo Weiden aufzuklären. Rudolf Frieser, ehemaliger Vizepräsident des Freizeit- und Kanuwandersports im Bayerischen Kanu-Verband, legt Wert darauf, dass es sich beim Unglücksboot keinesfalls um ein Kanu handelt.

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