Kirchenkonzert zum St. Jodok-Ritt
Himmlische Melodien

Die musikalische Abwechslung perfekt machte das Vocalensemble unter Leitung von Romy Börner. Bild: fjo
Kultur
Tännesberg
21.07.2016
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Ein großes Publikum genießt am Sonntagabend das Kirchenkonzert zum St.-Jodok-Ritt. Was bei freiem Eintritt geboten wird, hätte aber noch wesentlich mehr Resonanz verdient.

Die spärlich beleuchtete Pfarrkirche bot eine wohltuenden Abendstunde mit musikalischen Glanzleistungen. Das Flötenensemble "Saltarello" setzte unter Leitung von Sylvia Felgenträger einen markanten Auftakt mit dem Stück "Rigaudon".

Viele Vorschusslorbeeren


Pfarrer Wilhelm Bauer stattete die Mitwirkenden der städtischen Musikschule aus Neunburg vorm Wald völlig zurecht mit allerlei Vorschusslorbeeren aus. Was als "Carnival Cocktail" im Programmheft stand, war schnell erkannt und lieferte Humor obendrein: "Mein Hut, der hat drei Ecken." Zumal sich durch die offenen Kirchentüren lautes Donnergrollen und starkes Regenprasseln zu den volkstümlich angehauchten Variationen von Martin Hinkel (Euphonium) und Barbara Nutz (E-Piano) gesellte.

Im starken Kontrast hierzu brillierten Christina Lößl und Annika Weigl auf zwei Harfen und gaben durch ihre Präsenz im Chorraum beinahe selbst zwei Engel, als ob sie zur üblichen Kirchenausstattung gehörten. Obendrein entpuppte sich die "Polka in C" als liebliche Melodie. Als Solistin war Nathalie Margraf nur einmal zu hören, begleitet von Romy Börner (Klavier). Die "Hackbrett-Sonate" meisterte Christoph Baumer, untermalt von Bärbel Nutz am E-Piano.

Ein kleiner Chor machte den gesanglichen Teil komplett und unterstrich die Bedeutung des abwechslungsreich und kurzweilig zusammengestellten Programms. Bereits bei ihrem ersten Auftritt zogen Maria Lößl und Nathalie Margraf mit ihren Querflöten die Zuhörer in ihren Bann. Kräftiger Applaus bestätigte den Mitwirkenden nach jedem Auftritt die überspringende Freude.

Spannende Besetzung


Auf ihren Geigen ließen sich Christina Lößl und Annika Weigl dann von Bärbel Nutz auf dem Klavier begleiten. Eine spannende Instrumentalbesetzung bot das "Santa La Leone" mit Harfen (Christina Lößl und Annika Weigl), Bassflöte (Silvia Felgenträger) und Cello (Veronika Müller-Wabra). Einen grandiosen Höhepunkt schufen Nathalie Margraf und Nina Schmid inmitten des Abends durch die Interpretation der Melodie mit Violine und Querflöte. Das Vocalensemble tat es den Musikern gleich und wechselte für das "Oh, wie schön ist Deine Welt, Vater" die Besetzung.

Bürgermeister Max Völkl bedankte sich für das hervorragende Konzert. Der Musikschule zollte er Lob für die Auftritte in Tännesberg und das Heranführen der Kinder an die Musik bereits im Kindergarten. Stellvertretend für alle Mitwirkenden überreiche der Bürgermeister an Barbara Nutz einen Blumenstrauß. In das Schlusslied "Der Tag ist um" stimmte alle mit ein.
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