15 Mal die Note "vorzüglich"

Ausstellungsleiter Günther Schultes (vorne, rechts) und Schirmherr Bürgermeister Max Völkl (Fünfter von rechts) lobten bei der Eröffnung der Lokalschau die züchterischen Leistungen der Aussteller. Bild: es
Lokales
Tännesberg
07.01.2015
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Die 41. Lokalschau der Kleintierzüchter punktete mit Spitzenergebnissen. Zuvor nahmen die vier Preisrichter die 303 ausgestellten Tiere allerdings genau unter die Lupe.

In der vereinseigenen Halle der Kleintierzüchter Tännesberg und Umgebung herrschte reges Treiben. Die Preisrichter behielten jedoch die Ruhe. Sie achteten auch genau auf das Höchstalter der Tiere von sechs Jahren, das sie anhand der Ringnummer feststellen konnten. Für 15 Tiere konnte die Höchstnote "vorzüglich", für 31 Tiere "hervorragend" und 177 Mal "sehr gut" vergeben werden.

Das Lob bei der Eröffnung von Schirmherrn Bürgermeister Max Völkl, Organisationsleiter Günther Schultes und Vorsitzendem Johann Putzer hatten sich alle redlich verdient. Den größten Lärm machten die 45 Zwergenten, die es den Rednern nicht leicht machten. Die Eröffnung um 10 Uhr ließ sich auch der 87-jährige Andreas Prem aus Trausnitz nicht entgehen. Bis zu seinem 80. Lebensjahr gehörte er selber noch zu den Ausstellern, verfolgt aber weiterhin interessiert als Mitglied das Vereinsgeschehen.

Lob für Jungzüchter

Die viele Arbeit beim Aufbau - Vorsitzender Johann Putzer war mit der Unterstützung der Mitglieder zufrieden - war jetzt vergessen, wurde aber von Schultes und Bürgermeister Völkl gelobt. Der Organisationsleiter hob die züchterischen Erfolge der jungen Leute lobend hervor und wünschte sich, dass sie bei der Stange bleiben.

Putzer ging auf die Ergebnisse näher ein und meinte an die Adresse der Züchter, dass sich mancher Leichtsinnsfehler vermeiden ließe. Für Bürgermeister Völkl ist die stolze Leistungsbilanz ein Ansporn für die nächste Ausstellung. Den Verantwortlichen dankte er, dass sie mit der 41. Lokalschau zum Jahreswechsel eine lange Tradition pflegen und dies noch möglichst lange. Gäste, Tierliebhaber aus der Umgebung und Bevölkerung nutzten an zwei Tagen die Gelegenheit, sich die Ausstellung genau anzuschauen, setzten unterschiedliche Schwerpunkte, waren aber alle von der Vielfalt angenehm überrascht. Den Kindern hatten es vor allem die Tiere an einem in die Halle verlegten Teich besonders angetan. Nur mussten die mit einer weitaus kleineren Wasserfläche als gewohnt auskommen.

Preise am 10. Januar

Die Bewirtung an beiden Ausstellungstagen nutzten viele Besucher zur gemütlichen Unterhaltung und zum Gedankenaustausch. Preise für die Züchter gibt es am Züchterabend, der am Samstag, 10. Januar, ab 19.30 im Vereinsheim stattfindet.
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