Am Ende des Jahres nimmt Pfarrer Wilhelm Bauer Anleihen bei Papst Franziskus
Keine Eitelkeit, kein Tratsch

Lokales
Tännesberg
02.01.2015
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Mit "spiritueller Alzheimer" griff Pfarrer Wilhelm Bauer an Silvester im Jahresschlussgottesdienst einen Passus aus der Weihnachtsansprache von Papst Franziskus auf und verdeutlichte die Worte am Beispiel der Fronleichnamsprozession, deren eigentlicher Sinn so manchem nicht bewusst sei.

Das Evangelium zählt

"Allein das Evangelium ist unser Maßstab. Daran sollten wir uns orientieren. Wenn wir vorwärts und aufwärts schauen, wird das Jahr 2015 gut. Selbst bei bereits geschmiedeten Plänen, müssen Entscheidung erst noch getroffen werden."

Das Eingangslied "Das alte Jahr verflossen ist, wir danken dir Herr Jesus Christ", war für Pfarrer Bauer, der mit Diakon Norbert Hammerl den Gottesdienst feierte, Anlass, auf das Jahr 2014 zurückzuschauen. "Wir erinnern uns an Erfolge und Misserfolge, an Höhepunkte und bittere Stunden." In der Statistik 2014 stünden 13 Tauffeiern, davon für acht Kinder aus der Pfarrei, elf Erstkommunionkinder, zehn Firmlinge, neun Hochzeiten und zwölf Sterbefälle. Den Sonntagsgottesdienst würden ein Drittel der Pfarrangehörigen mitfeiern.

Zum Leben in der Pfarrei hätten viele beigetragen. Persönlich dankte Pfarrer Bauer Diakon Hammerl, den Mesnerinnen Hildegard Licha, Anna Hammer und Maria Götz, den Lektoren und Kommunionhelfern, den Kirchenputzerinnen, Caritas-Sammlerinnen, der Kirchenverwaltung mit Kirchenpflegerin Diana Völkl, dem Pfarrgemeinderat mit Sprecherin Gerti Braun, Bürgermeister Max Völkl und dem Gemeinderat, den kirchlichen und weltlichen Vereinen, der Schule und dem Kindergarten, dem Kirchenchor mit Rudi Schneider, den Organistinnen Maria Zinkl und Agnes Wurzer sowie Hans- Josef Völkl und der Tänn-Band, außerdem Barbara Krämer und Monika Uschold, den Spendern, allen für ihr Gebet und ein gutes Wort sowie allen, die still oder auffällig einen Dienst verrichten.

Nach vorne schauen

In Anlehnung an die Worte Jesu, dass jemand für das Reich Gottes nicht tauge, der die Hand an den Pflug legt und zurückschaut, rief Pfarrer Bauer auf, "nach vorne zu schauen sowie Eitelkeiten und Tratsch" abzulegen. Fürbitten und Lesung trug Simone Friedl vor. Vor dem Schlusslied "Großer Gott" wünschte Pfarrer Bauer allen viel heiligen Geist, Gesundheit und Gottes Segen.
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