"Da Herrgott und i"

Mundartdichterin Lisa Stögbauer nahm bei ihrer Lesung am Sonntag in der Tännesberger Pfarrkirche die Besucher mit. Bild: es
Lokales
Tännesberg
23.09.2015
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Lisa Stögbauer aus Parkstetten redet mit dem Herrgott und schreibt ihre Gedanken als Gedichte nieder. Ihr Büchlein "Da Herrgott und i" stellte sie nun auch in Tännesberg vor.

Die besinnliche Stunde am Sonntag um 18 Uhr in der Pfarrkirche begleiteten die Veehharfen-Gruppe aus Fuchsberg, Sonja Schmid-Herdegen (Keyboard), die die Veranstaltung organisiert hatte, Gerti Braun und Christian Herdegen (Gitarre), Anna-Lena Lang und Nadine Spachtholz (Querflöte).

Nach dem Lied "Wo zwei, oder drei in meinem Namen versammelt sind" waren die Zuhörer sehr gespannt. Viele von ihnen fanden sich in den in Mundart vorgetragenen Gedichten wieder. Stögbauer redet mit dem Herrgott in guten wie in schlechten Zeiten, vor wichtigen Entscheidungen und bei Alltagssorgen. "I brauch di einfach jedazeit, duast mi beschützn und begleitn", wuchs in ihr die Erkenntnis. Die Hoffnung dürfe man nie aufgeben.

Mit "Einfach den Glaubn an sich selber net verliern" munterte die Mundartdichterin jeden auf. Der Herrgott brauche jeden von uns mit seinem Talent. Sie zeigte aber am konkreten Beispiel, dass dies nicht immer einfach sei. Wichtig ist Stögbauer der Dank für alles, was wir als selbstverständlich hinnehmen. Sie fragte, ob es im Leben wirklich nur um Erfolg, Macht und Geld gehe und dabei der Mensch auf der Strecke bleibe. Beim "Mitn Herrgott duarchs Joahr" waren für jeden viele Anregungen dabei.

Pfarrer Wilhelm Bauer dankte Stögbauer, den Musizierenden und vor allem Sonja Schmid-Herdegen. In der Lederer-Scheune erlebten die Besucher Stögbauer in ihren Gedichten von der lustigen, humorvollen Seite.
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